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Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,
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das Warten hat sich gelohnt! Der Anfang ist gemacht!
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Unsere "Kieler Geschichte(n)" sind online!
Erzählen. Erinnern. Entdecken. In den „Kieler Geschichte(n)“ erzählen Zeitzeugen von vergangenen Tagen in Kiel und lassen dadurch Stadtgeschichte lebendig werden - persönlich, konkret, verständlich. Sie sprechen über kleine Glücksmomente, einschneidende Erlebnisse, persönliche Erfolgsgeschichten oder auch historische Umbrüche. Sie alle berichten von individuellen Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen.
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Durch ihre Erzählungen zeichnen sie ein vielfältiges Bild des Kieler Alltagsleben - vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. So werden wir zu Zeugen eines Jahrhunderts, wie es nicht im Buche steht. Zum Start unseres Kieler Zeitzeugen-Portals erzählt uns Dieter Klaus Uhlmann seine „Kieler Geschichte“. Seine Eltern führten die Hofkonditorei Uhlmann am Alten Markt 13. Seine Kindheit erlebte er inmitten der Trümmer, die dort Kriegsbomben hinterlassen hatten.
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Das komplette Zeitzeugen-Interview hört und seht ihr ab sofort auf der Videoplattform ‚vimeo’ unter dem link: https://vimeo.com/1111589731
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Außerdem möchten wir euch auf folgende Projekte hinweisen:
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Neues Projekt setzt heimische Musiker*innen in Szene
„Mensch, Musik!“ heißt die neue Portraitreihe, die der Landesmusikrat Schleswig-Holstein und das Online-Feuilleton kulturkanal.sh ins Leben gerufen haben. Darin werden regelmäßig Musikerinnen und Musiker aus Schleswig-Holstein portraitiert. So wollen beide Projektträger mehr Sichtbarkeit für die lokale Musikszene und die Menschen dahinter schaffen.
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Das erste Portrait der Reihe „Mensch, Musik!“ Ging am 17. September auf https://www.kulturkanal.sh/category/menschen/ online. Geplant ist, die Reihe wachsen zu lassen und im Monatstakt fortzuführen.
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„Ich wand’re durch Theresienstadt …“
Wie durch ein Wunder überlebte Edith Erbrich als Kind das Ghetto Theresienstadt – eines von nur 132 überlebenden Kindern. Heute berichtet sie als Zeitzeugin vom Alltag im »Vorhof der Hölle« und engagiert sich unermüdlich gegen das Vergessen.
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In der musikalischen Lesung »Ich wand’re durch Theresienstadt …« trifft ihre eindrucksvolle Lebensgeschichte auf bewegende Texte anderer Inhaftierter und Musik aus dem Lager selbst – gespielt vom Bläserquintett OPUS 45. Schauspieler Roman Knižka rezitiert aus Briefen, Gedichten und Erinnerungen. Eine bewegende Kulturveranstaltung über Leid und Hoffnung, über die Kraft der Kunst – und über das Erinnern, das uns heute mehr denn je verpflichtet.
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Im Anschluss steht Edith Erbrich dem Publikum für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
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Spielstätte: Schauspielhaus Kiel Termin: Sonntag, 12.10.2025, 16 Uhr, Eintritt: 10 Euro/8 Euro Tickets: https://www.theater-kiel.de/schauspiel-kiel/programm/produktion/titel/ich-wandre-durch-theresienstadt Veranstalter: Partnerschaft für Demokratie Kiel, Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte
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Digitale Werkzeuge für die Erinnerungskultur
Die KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing nutzt seit neuestem digitale Werkzeuge für ihre Erinnerungsarbeit. Ab sofort kann das Stelenfeld - ein Mahnmal auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte - real und virtuell abgeschritten werden. Das Feld befindet sich in einem Bereich, der zur Zeit des Konzentrationslagers nicht bebaut war und besteht aus insgesamt 295 Stelen. Diese Zahl entspricht einem Großteil* der heute namentlich bekannten Todesopfer des KZ Husum-Schwesing.
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Auf jeder der 295 Stelen ist jeweils der Name eines verstorbenen KZ-Häftlings eingraviert. Als Material wurde ein spezieller Stahl verwendet, der an seiner Oberfläche eine Rostschicht bildet. Da die Namen der Toten bewusst nicht tief eingraviert sind, legt sich Rost über sie und es wird mit der Zeit immer mühsamer, sie zu entziffern. Durch diese Anstrengung soll spürbar werden, dass Gedenken an die NS-Opfer schwer ist und das Erinnern Mühe erfordert.
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Der virtuelle Rundgang ermöglicht es, sich durch das Stelenfeld zu bewegen und zu jeder Stele den Namen der Todesopfer sowie weitere biografische Angaben, inkl. der Sterbeurkunde, einzusehen. Damit werden die künstlerische Dimension des Mahnmals und die individuelle Ebene der Erinnerung miteinander verbunden.
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Das Projekt zeigt, wie sich digitale Werkzeuge in die Vermittlungsarbeit von Gedenkstätten integrieren lassen. Die technische Realisierung erfolgte mit Unterstützung von Dataport.
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Das neue digitale Angebot der Gedenkstätte ist über die Homepage der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing https://kz-gedenkstaette-husum-schwesing.de/stelenfeld/ zugänglich.
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