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Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,
manchmal gibt es Momente, in denen sich Geschichte und Gegenwart auf besonders schöne Weise begegnen. Einen solchen Moment dürfen wir in diesem Sommer erleben - und wir freuen uns sehr, ihn heute mit Ihnen/Euch zu teilen.
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Vom 22. bis 27. Juni 2026 wird die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. täglich von 11 bis 18 Uhr im Pop Up Pavillon am Alten Markt präsent sein!!! Eine ganze Woche lang haben wir damit einen sichtbaren Ort mitten in der Stadt, um Geschichte lebendig werden zu lassen - und natürlich, um mit Ihnen/Euch sowie vielen Besucher:innen ins Gespräch zu kommen.
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Unter dem Leitmotiv "Die Kieler Woche im kulturellen Wandel" möchten wir zeigen, wie sich dieses große Fest über die Jahrzehnte verändert hat - und welche Bedeutung es weit über den Segelsport hinaus für unsere Stadt und ihre internationalen Beziehungen besitzt. Besonders am Herzen liegt uns dabei der Blick nach Norden: die Kieler Woche war immer auch ein Ort der Begegnung mit unseren nordeuropäischen Nachbarn. Verständigung, Versöhnung und Verbindung über die Ostsee hinweg - diese Perspektive möchten wir sichtbar machen.
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Uns reizt die Vorstellung, dass Menschen dort spontan eintreten - vielleicht ehemalige Segler, Gäste aus Skandinavien, "Kieler-Woche-Veteranen" oder junge Besucher:innen, die zum ersten Mal von der langen Geschichte dieses Festes hören. Genau solche Begegnungen machen Geschichte lebendig.
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Für uns ist diese Woche schon jetzt ein kleines Highlight des Jahres. Mitten im Herzen Kiels eine Woche lang über Stadtgeschichte sprechen, Erinnerungen teilen und neugierig machen - schöner kann man sich die Vermittlung von Geschichte kaum vorstellen.
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„Wiedergelesen…"
Vor 15 Jahren erschien Jürgen Jensens "Kieler Kanalbrücken". Er stellt uns die Kieler Kanal-Brücken als verlorene Wahrzeichen unserer Stadt vor, bildet sie ab und erzählt gleichzeitig unsere Stadtgeschichte, für die der Nord-Ostsee-Kanal immer mehr als nur eine international bekannte Wasserstraße war. Lektüre für Kanalfreunde/innen auf jeden Fall, ein interessanter Blick für historisch Interessierte und auf jeden Fall die Botschaft, mit unseren Wahrzeichen auch in Zukunft sensibel umzugehen. Diese Lektüre lohnt sich!
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Erschienen als Bd. 62 unserer Sonderveröffentlichungen.
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Erzählen. Erinnern. Entdecken.
In den „Kieler Geschichte(n)“ erzählen Zeitzeugen von vergangenen Tagen in Kiel und lassen dadurch Stadtgeschichte lebendig werden - persönlich, konkret, verständlich.
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Sie sprechen über kleine Glücksmomente, einschneidende Erlebnisse, persönliche Erfolgsgeschichten oder auch historische Umbrüche. Sie alle berichten von individuellen Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen.
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Durch ihre Erzählungen zeichnen sie ein vielfältiges Bild des Kieler Alltagsleben - vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. So werden wir zu Zeugen eines Jahrhunderts, wie es nicht im Buche steht.
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Diesmal erzählt uns Quinka Stoehr ihre „Kieler Geschichte“. Sie spielt Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre. In jener Zeit startete sie ihre berufliche Laufbahn als Film-Autorin. Auslöser war ein spektakulärer Fall von Vergewaltigung vor dem Landgericht Kiel. Er leitete eine bundesweite Debatte über Gewalt gegen Frauen und den Umgang der Justiz damit ein.
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Das komplette Zeitzeugen-Interview hört und seht ihr ab sofort auf der Videoplattform ‚vimeo’ unter dem link: https://vimeo.com/1173747581
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Kieler Schüler erforschen gesellschaftliche Umbrüche
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Die 12. Klasse des Geschichtsprofils der Hebbelschule nimmt am sogenannten Co-Creation-Wettbewerb der europäischen Wissenschaftsinitiative "Science Comes to Town" teil, bei dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eigene Forschungsideen entwickeln und umsetzen.
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„Wie prägen gesellschaftliche Umbrüche den Schulalltag?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt ihres Projektes. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass eine Schule als eine Art Mikrokosmos der Gesellschaft verstanden werden kann. Veränderungen in Politik, Kultur und Gesellschaft spiegeln sich häufig auch im Alltag von Schülerinnen und Schülern sowie im schulischen Leben wider.
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Geplant sind Interviews mit ehemaligen und heutigen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, ebenso wie die Auswertung von Archivmaterialien und historischen Fotografien. Auf diese Weise soll sichtbar werden, wie größere historische Entwicklungen – etwa Kriege, Bildungsreformen oder gesellschaftliche Bewegungen – den Schulalltag in verschiedenen Zeiten beeinflusst haben.
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Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet von einer Historikerin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist Teil eines umfangreichen Programms, mit dem die Initiative Wissenschaft stärker in den öffentlichen Raum und in den Austausch mit der Gesellschaft bringen möchte.
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Mit ihrem Vorhaben verbindet die Klasse historische Forschung mit der Reflexion über die eigene Gegenwart – und zeigt zugleich, wie lokale Schulgeschichte einen Zugang zu größeren gesellschaftlichen Entwicklungen eröffnen kann..
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Außerdem möchten wir Euch auf folgende Ereignisse und Termine hinweisen:
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18. März 2026 – Tag der Demokratiegeschichte
Am 18. März feiern wir in Deutschland den Tag der Demokratiegeschichte – ein Datum mit tiefer historischer Bedeutung. An diesem Tag wird an die Märzrevolution 1848 erinnert, als Menschen für Grundrechte, Mitbestimmung und eine nationale Verfassung auf die Straße gingen.
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Zugleich markiert der 18. März 1990 die erste freie Volkskammerwahl in der DDR, ein Meilenstein auf dem Weg zur deutschen Einheit und demokratischen Teilhabe.
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Der Tag der Demokratiegeschichte möchte nicht nur an diese historischen Ereignisse erinnern, sondern auch politische Bildung fördern und die Bedeutung demokratischer Beteiligung im Alltag sichtbar machen. Historische Führungen, Workshops, Vorträge und digitale Angebote laden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Geschichte zu erleben und über Demokratie nachzudenken.
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So verbindet der 18. März Vergangenheit und Gegenwart und zeigt, dass Demokratie aktive Beteiligung und Engagement braucht – gestern wie heute.
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Wirtschaftswunderzeiten in Kiel 1946-1960
Unser Mitglied Wolfgang Kuessner erinnert mit einem Bildervortrag an Kiel in den Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Frühe Aufnahmen kurz nach dem Krieg zeigen ein Bild der Zerstörung in der Innenstadt. Die komplette Altstadt und große Teile der Holstenstraße waren verschwunden. Aus diesen Trümmern entstand durch eine bewundernswerte Aufbauleistung ein neues, modernes und verkehrsgerechtes Kiel.
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Die Holstenstraße erwachte wieder zu neuem Leben und lud zum Schaufensterbummel ein. Die Schaufensterauslagen zeigen, dass auch der Wohlstand in der Bevölkerung gewachsen war. Autos aber konnten sich viele noch nicht leisten.
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Im Laufe der 1950er Jahre wurde die Innenstadt bunter und belebter. Die Kieler Woche zog wieder viele Besucher an. Die Gäste und die Kieler bestaunten die Hafenkursrennen am Hindenburgufer. Die Straßenbahn und die Fördeschiffe waren ein wichtiges Verkehrsmittel. Die Ausflugslokale, wie z.B. die Forstbaumschule, luden zum Tanztee ein.
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Samstag: 28. März 2026, 16:00 Uhr, Metro-Kino 2 und Samstag: 18. April 2026, 16:00 Uhr, Metro-Kino 2
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Kartenvorbestellung unter: Tel.: 2207890 (ab 13:00 Uhr) oder online unter https://metrokino-kiel.de
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