Logo der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. zum 150-jährigen Jubiläum mit der Silhouette der Kieler Skyline. Die Zahl 150 steht groß und zentral, flankiert von den Jahreszahlen 1875 und 2025. Der Text 'Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte' ist rechts neben der Silhouette platziert.

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

unsere Stadt hat viel zu erzählen – und wir haben begonnen, diese Geschichten digital zum Leben erwecken. Jetzt wollen wir unser Team verstärken!


Wir bereiten spannende Inhalte rund um unsere Stadtgeschichte auf – Beiträge, Videos, Fotokarussells, Grafiken und mehr – und teilen sie über unsere Homepage, den Newsletter, Instagram und Facebook.

Wir suchen Menschen mit Spaß an digitalen Medien. Kreative Köpfe, die gerne Geschichten lebendig erzählen und digital präsentieren.

Neue Gesichter sind herzlich willkommen – Vorerfahrung ist kein Muss!

Grundkenntnisse in Bildbearbeitung, Layout und Videoschnitt sowie ein Verständnis für Social Media sind willkommen.

Du gestaltest aktiv, was Hunderte Menschen sehen – deine Ideen finden ein Publikum. Du triffst auf ein freundliches, motiviertes Team, das Freude an der Sache hat, kurzum: ein wertvolles Netzwerk von Gleichgesinnten. Du kannst deine Fähigkeiten in einem unterstützenden Umfeld weiterentwickeln.


Schreib uns einfach eine kurze Nachricht an uwe.nieber@kieler-stadtgeschichte.de. - Wir freuen uns auf dich!

Herzlich Ihr/Euer
Uwe Nieber
Newsletter 01/2026 Rubrik "Wiedergelesen"

„Wiedergelesen…"

Vor 10 Jahren erschien Rainer S. Elkars "Studieren in Kiel" - das Buch lohnt das Nachlesen! Gern auch in einzelnen Kapiteln; bei Tee oder Kaffee gelingt leicht das Eintauchen in die Uni-Geschichte! Spannend, weil sie wichtige Aspekte unsere Stadtgeschichte widerspiegelt! Und auch beim zweiten oder dritten Lesen, wie ich wieder bestätigt bekommen habe, entdeckt man nicht nur interessante studentische Begebenheiten und unterhaltsames CAU-Brauchtum, sondern auch harte Uni-Historie, die mit dem Land und der Stadt eng verbunden sind. Diese historisch-politische Zeitreise, von der Gründung bis in die Gegenwart, ist absolut zu empfehlen!

Rainer S. Elkar: Studieren in Kiel, Husum 2015 -
Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 77

Erzählen. Erinnern. Entdecken: „Kieler Geschichte(n)“

Zeitzeugen erzählen von vergangenen Tagen in Kiel und lassen dadurch Stadtgeschichte lebendig werden - persönlich, konkret, verständlich.
Sie sprechen über kleine Glücksmomente, einschneidende Erlebnisse, persönliche Erfolgsgeschichten oder auch historische Umbrüche. Sie alle berichten von individuellen Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen.

Durch ihre Erzählungen zeichnen sie ein vielfältiges Bild des Kieler Alltagsleben - vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. So werden wir zu Zeugen eines Jahrhunderts, wie es nicht im Buche steht.

Diesmal erzählt uns Renate Treutel ihre "Kieler Geschichte". Sie bekleidet das Amt einer Stadträtin und übt auch die Funktion einer Bürgermeisterin aus. Renate Treutel leitet das Dezernat „Bildung, Jugend, Kultur und Kreative Stadt“. Und damit gebietet sie - um es salopp zu sagen - über die Geschichte der Landeshauptstadt: unter ihrer Obhut stehen unter anderem das Stadtarchiv und die Museen in Kiel. Deren Hauptzweck ist es, geschichtsträchtige Dokumente und Gegenstände einerseits zu sammeln und zu bewahren. Und sie andererseits für die lokale Geschichtsschreibung und ausgewählte Präsentationen auszuwerten. Damit sind die zugleich auch ein Lernort, an dem sich Schülerinnen und Schüler mit der Vergangenheit der Stadt auseinandersetzen können.

Das komplette Interview sehen Sie unter diesem link: https://vimeo.com/1151605099

Außerdem möchten wir Euch auf folgende Ereignisse und Termine hinweisen:

Newsletter 01/2026; Georg P. Blaschke

‚Großer Bahnhof‘ für „Little“ Blaschke

Was macht man, wenn man als Turner untersagt bekommt, Fußball zu spielen? Man gründet den 1. Kieler Fußball-Verein. Und was, wenn man gegnerische Mannschaften sucht? Man gründet den Verband Kieler Ballspiel-Vereine. Georg P. Blaschke (links im Bild), Verwaltungsbeamter und späterer Stadtrat in Kiel, spielte nicht nur Fußball, er organisierte ihn mit viel Elan. Zuerst lokal, in seiner Heimatstadt Kiel, dann auf immer höherer Ebene, endlich sogar im DFB. Georg P. Blaschke, der aufgrund seiner geringen Körpergröße „Little“ genannt wurde, war ab 1916 elf Jahre lang Geschäftsführer des DFB und zugleich Delegationsleiter bei Länderspielen. So kam es auch, dass von 1916 bis 1927 die DFB-Zentrale in Kiel angesiedelt war. Blaschke würde am 20. Januar 2026 seinen 150. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass ehrt die KSV Holstein ihren Mitbegründer mit einer Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Dänischen Straße 24, das in den Jahren 1916 bis 1918 auch als erste DFB-Zentrale diente.
Gesprächskonzert 23.01.2026

„Carl Loewe und seine Zeit“ – Einladung zum Gesprächskonzert

Carl Loewe galt zu Lebzeiten – neben Franz Schubert – als einer der wichtigsten Lied- und Balladenkomponisten des 19. Jahrhunderts. Während Schubert stärker lyrisch-melodisch arbeitete, zeichnen sich Loewes Werke oft durch dramatische Zuspitzung, klare Charakterzeichnung, erzählerische Prägnanz aus. Er fiel schon als Kind durch seine musikalische Begabung auf. Besonders bekannt sind seine Balladen nach literarischen Vorlagen. Daneben komponierte er auch Oratorien und Sinfonien, Kammermusik und Klavierwerke.

Einen Einblick in sein Schaffen gibt das bekannte Bläserensemble „Blech-Harmonie“. Es spielt an diesem Abend Werke von Carl Loewe sowie Franz Schubert, Fanny Hensel, Johannes Brahms und anderen. Im Rahmen des Konzertes erinnert Rolf Fischer mit einer Lesung an den Komponisten, der seinen Lebensabend in Kiel verbrachte. Sein Grabstein steht im Kirchenraum.

Sie sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung am Freitag, den 23. Januar 2026, in der St. Nicolai-Kirche am Alten Markt beginnt um 18.00 Uhr und dauert circa 60 Minuten.

Der Eintritt ist kostenfrei und barrierearm. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.
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