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Logo der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. zum 150-jährigen Jubiläum mit der Silhouette der Kieler Skyline. Die Zahl 150 steht groß und zentral, flankiert von den Jahreszahlen 1875 und 2025. Der Text 'Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte' ist rechts neben der Silhouette platziert.

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

die Diskussion um die Zukunft der historischen Stadtmitte von Kiel ist eröffnet. Der Alte Markt erhält ein neues Gesicht! An dessen Gestaltung sollen alle Bürger im Rahmen eines förmlichen Verfahrens beteiligt werden. Das begrüßt die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. ausdrücklich. Wir haben uns früh dafür ausgesprochen, die räumliche Situation zu verändern. Wir haben dies auch der Stadt mitgeteilt. Unlängst bei einer breit besuchten Veranstaltung im Ratssaal.

Als Vorsitzender habe ich erneut darauf hingewiesen, dass der Alte Markt aktuell unübersichtlich wirkt. Seine Aufenthaltsqualität als öffentlicher Raum ist eher gering, die wenigen Bänke stehen dort, wo es nichts zu sehen gibt! Die Pavillons warten auf ihre Renovierung, um es diplomatisch auszudrücken. Verschwunden ist die Erzählung der Kieler Geschichte oder die Geschichte des Platzes selbst. Das ist ein Verlust!

Wir werben dafür, den Alten Markt nicht wie einen x-beliebigen Platz in Kiel zu behandeln. Als historische Stadtmitte ist er einzigartig und unverwechselbar. Seine zentrale Bedeutung für unsere Stadt muss wieder erkennbar werden; das ist die Botschaft dieses Stadtraums! Geschichte und Geschäfte sollen sich endlich auf Augenhöhe begegnen! Hier ist der Startpunkt für den Besuch des nahen Stadtklosters, des Warleberger Hofs, des Kieler Schlosses, des Schifffahrtsmuseums - alle sehr nah gelegen.

Wir freuen uns auf die kommenden Diskussion und werden frühzeitig unsere detaillierten Vorschläge für den neuen Alten Markt vorlegen!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr/Euer Rolf Fischer
Newsletter 01/2026 Rubrik "Wiedergelesen"

„Wiedergelesen…"


Er ist nicht nur der vielleicht schönste Friedhof in Kiel, er ist mit 150 Jahren auch der älteste: Der Südfriedhof – ein Ort, der als erster Parkfriedhof etwas besonders ist!

Lesen Sie deshalb bitte Walter Arnold/Bettina Fischer, Der Kieler Südfriedhof. Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869, Husum 2019 - und lesen Sie langsam, ganz bewusst, Sie werden staunen, was der Ort zu erzählen weiß.

Lassen Sie die wunderbaren Bilder des Friedhofs, die den Text illustrieren, auf sich wirken; sie entdecken dort berührende Motive und Szenen großer Kraft. An diesem Ort spielen Geschichte, Kunst und Literatur zusammen. Der Friedhof ist ein Teil der kulturellen Geschichte Kiels; über ihn sollte man also etwas wissen! Das Buch von Arnold/Fischer bietet alles, was dazu nötig ist.

Erinnern Sie sich an die Namen, die genannt werden; auch Klaus Groth gehört dazu! Es lohnt also! Logische Konsequenz: Nehmen Sie sich danach unbedingt Zeit für einen Spaziergang!

Das Buch ist eine Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, hrsg. von Jürgen Jensen, Band. 90, und über die Geschäftsstelle der Geschichtsgesellschaft zu bekommen.

Erzählen. Erinnern. Entdecken.

Erzählen. Erinnern. Entdecken. In den „Kieler Geschichte(n)“ erzählen Zeitzeugen von vergangenen Tagen in Kiel und lassen dadurch Stadtgeschichte lebendig werden - persönlich, konkret, verständlich.

Sie sprechen über kleine Glücksmomente, einschneidende Erlebnisse, persönliche Erfolgsgeschichten oder auch historische Umbrüche. Sie alle berichten von individuellen Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen.

Durch ihre Erzählungen zeichnen sie ein vielfältiges Bild des Kieler Alltagsleben - vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. So werden wir zu Zeugen eines Jahrhunderts, wie es nicht im Buche steht.

Diesmal erzählt uns Anneliese Wulf ihre „Kieler Geschichte“. Aufgewachsen ist sie in Hassee. Dort hat sie die letzten Kriegstage 1945 und die unmittelbare Zeit danach verbracht. Sie erzählt von Bomben, Bunkern, Briten und dem so genannten „Arbeitserziehungslager Nordmark“ im benachbarten Russee.

Das komplette Zeitzeugen-Interview hört und seht ihr ab sofort auf der Videoplattform ‚vimeo’ unter dem link: https://vimeo.com/1193549904
Geschichte Hoch Drei - Hinweisschild für Geschichtszentrum im Rathaus III

"Für Dich. Für uns. Für Alle." - Deutschland feiert den Ehrentag 2026

Türen auf für alle, die Engagement kennenlernen möchten! Am 23. Mai sind wir – wie zahlreiche Vereine in ganz Deutschland – beim großen Ehrentag dabei.

Anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes hat Bundespräsident Steinmeier die Initiative Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle. ins Leben gerufen.

„Der Tag des Grundgesetzes am 23. Mai erinnert uns jedes Jahr an die Werte, die unser Zusammenleben tragen: Freiheit, Demokratie und Menschenwürde – und nicht zuletzt das Ehrenamt, das in unserem Land eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts bildet. Diesen Tag wollen wir feiern.”

Und die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte ist dabei! Am 23. Mai ist bei uns Tag der offenen Tür. Komm vorbei, lern uns kennen und triff gleichgesinnte Menschen, die sich für das Gemeinwahl dieser Stadt engagieren!

Ab 11:00 Uhr ist unsere Geschäftsstelle in der Hopfenstraße 30 für euch geöffnet. Kommt vorbei, lernt uns kennen und trefft auf gleichgesinnte Menschen, die sich genauso wie wir für die Stadt Kiel einsetzen.

Außerdem möchten wir Euch auf folgende Ereignisse und Termine hinweisen:

"Völkische Siedler im Norden" - Vortrag & Aussprache

Spätestens seit 1920 planten Nationalisten Siedlungen für ›reinrassige Deutsche‹. Unter dem Motto ›Lebensraum im Osten‹ brach man 1939 in Polen ein. Nach 1945 wuchs in Nazi- und Neonazikreisen das Interesse weiterhin, ›den Osten mit Deutschen zu besiedeln‹. Man plante Siedlungen für Selbstversorger, eine nationalsozialistische Infrastruktur und Dörfer ohne Ausländer, Juden oder ›Zigeuner‹. Führend dabei die NPD und etwa der Rassist Jürgen Rieger.

Seit der Wende konzentrierte man sich vornehmlich auf Ostdeutschland, insbesondere Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen. Die Mischung aus Siedlungen, Selbstversorgerhöfen und Bildungszentren mit oft rechsextremistischem Hintergrund gibt es seit längerem auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Alle Generationen sind beteiligt und haben über Jahrzehnte ein festes Netzwerk aufgebaut – auch bei uns in unmittelbarer Nähe zu Kiel. Der Vortrag gibt einen kurzen geschichtlichen Überblick zu rechtsgerichteten Selbstversorger-Projekten und beschreibt völkisches Siedeln und rechtsmotivierte (Bio-)-Landwirtschaft der Gegenwart.

Vortrag von Martin Rzeszut (Dauer etwa 45 Minuten)
Mittwoch 27.Mai 2026, 19:00 Uhr, Gemeindesaal der Michaeliskirche,
Schleswig Str. 57, 24113 Kiel-Hassee

Gaarden entdecken: Elf Rundgänge im Jubiläumsjahr

Gaarden-Ost feiert in 2026 „125 Jahre Gaarden zu Kiel“ und lädt alle Interessierten ein, die Vielfalt des Stadtteils neu kennenzulernen. Von den Aktiven des Netzwerks „125 Jahre Gaarden zu Kiel“ werden vielfältige Jubiläumsveranstaltungen angeboten. So auch 11 verschiedene, kostenlose Stadtteilrundgänge durch Gaarden.

Die thematischen Rundgänge – von Geschichte und Stadtentwicklung über Kunst bis hin zu Wirtschaft und Köstlichkeiten – ermöglichen Einblicke in die versteckten Ecken und spannenden Geschichten dieses lebhaften Stadtteils. Am Sonntag, 31. Mai, 13.30-15.00 Uhr geht es um "Fassadenschmuck in Straßenkreide - vom Giebel auf den Gehweg". Treffpunkt ist die ZEIK-Kreativwerkstatt, Kirchenweg 22.

Anmeldeschluß ist der 24. Mai 2026. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Anmeldelinks und Infos gibt es unter /www.kieler-ostufer.de/touren!

Lust auf Diskussionen über große Fragen unserer Zeit?


Im Philosophischen Café treffen sich Studierende, Mitarbeitende und alle neugierigen
Menschen, um gemeinsam über große Fragen zu diskutieren: Über Moral, Tod, Aberglauben oder die Natur des Menschen.

Die Veranstaltung beginnt mit einem kurzen Impulsvortrag (ca. 10 Minuten) zu einem Thema. Dieser Einstieg soll Denkanstöße geben und unterschiedliche Perspektiven aufzeigen. Anschließend folgt eine offene Diskussion (ca. 60 Minuten), entweder
in kleinen Gruppen oder gemeinsam im Plenum.

Philosophische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Impulsvortrag führt in das Thema ein.

Wer möchte, kann sich aktiv beteiligen. Zuhören ist aber genauso willkommen.

Wir treffen uns immer um 16:30 Uhr in der Bühne des Bunkers (1. OG). Der offizielle Teil endet gegen 18:00 Uhr. Wer danach noch weiter diskutieren möchte, kann natürlich gerne bleiben.

Der Eintritt ist frei.

Ort des Geschehens ist der Bunker-D der HAW Kiel, Schwentinestraße 11, 24149 Kiel