|
|
|
|
|
|
Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,
In unserem August-Newsletter hatten wir Sie gebeten, Ihre persönlichen Erinnerungen an die Zeit rund um den Mauerfall und die Deutsche Einheit mit uns zu teilen. Etliche Mitglieder sind unserem Aufruf gefolgt und haben uns ihre Geschichten und Erinnerungen geschickt. Dafür bedanken wir uns herzlich! Ihre Erinnerungen sind Teil der Kieler Stadtgeschichte.
|
Solche persönlichen Berichte sind für die Stadtgeschichte besonders wertvoll. Sie zeigen, wie historische Ereignisse in Kiel wahrgenommen und erlebt wurden – im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis.
|
Bevor wir die eingesandten Erinnerungen für eine Veröffentlichung verwenden, werden wir uns selbstverständlich noch einmal bei den jeweiligen Einsenderinnen und Einsendern melden.
|
Und wir möchten weitersammeln. Diesmal führt uns unsere Spurensuche nach Mettenhof.
|
Am 26. September 1966 bezogen die ersten Mieterinnen und Mieter ihre neuen Wohnungen in Mettenhof. Für sie und viele andere Menschen begann damals ein neuer Lebensabschnitt. Vielleicht auch für Sie/Euch – oder für jemanden, den Sie kennen?
|
Wir möchten erfahren, wie sich das Wohnen im neuen Mettenhof angefühlt hat. Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Wohnung dort? Was war neu und ungewohnt? Worüber haben Sie sich besonders gefreut? Wie sah es vor der Haustür aus, als ringsum noch gebaut wurde? Und wie entstand aus neuen Häusern allmählich ein Stadtteil?
|
Wir freuen uns über kleine und große Erinnerungen. Ein paar Sätze genügen. Besonders interessieren uns auch private Fotos aus den ersten Jahren: vom Einzug, von der Wohnung und ihrer Einrichtung, vom Blick aus dem Fenster, von Kindern vor den neuen Häusern oder vom Alltag im jungen Mettenhof.
|
Sie haben selbst nicht dort gewohnt, kennen aber frühere Bewohnerinnen oder Bewohner? Dann erzählen Sie ihnen von unserem Aufruf oder stellen Sie den Kontakt zu uns her.
|
Gemeinsam möchten wir Erinnerungen bewahren, die in keiner Chronik und in keiner amtlichen Akte zu finden sind – Ihre persönlichen Geschichten aus Kiel.
|
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
|
|
|
|
|
"Wiedergelesen ..."
|
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderte sich Kiel in rasantem Tempo. Aus der überschaubaren Stadt wurde innerhalb weniger Jahrzehnte eine Großstadt. Immer mehr Menschen kamen, neue Wohnviertel entstanden – und die kaiserliche Marine beanspruchte zunehmend Raum.
|
Wie aber plant man eine Stadt, die schneller wächst, als die Planer vorausdenken können?
|
Genau davon erzählt Vera Stoy in "Kiel auf dem Weg zur Großstadt". Sie zeigt, welche Pläne für Kiel entworfen wurden, wie Politik und Stadtplanung auf das enorme Wachstum reagierten und wie dabei städtische Interessen und die Ansprüche der Marine aufeinandertrafen.
|
Akribisch recherchiert und bis heute lesenswert. Wer verstehen möchte, wie das moderne Kiel entstand, sollte dieses Buch kennen.
|
Vera Stoy: Kiel auf dem Weg zur Großstadt. Die städtebauliche Entwicklung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, Verlag Ludwig, 2003. Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 43.
|
|
|
|
|
Kieler Perspektiven 2026: Wie weiter mit den Pavillons am Alten Markt?
|
Bleiben die Pavillons am Alten Markt – und wenn ja, wie können sie künftig genutzt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die nächste Veranstaltung der Reihe „Kieler Perspektiven 2026“.
|
Unter dem Titel „PLATZ DA – Pavillons weiterdenken!“ geht es nun um konkrete Zukunftsideen. Vorausgegangen waren die Veranstaltung „Ist das Kiel oder kann das weg?“ im April und eine anschließende Online-Beteiligung. Jetzt beginnt die Konzeptphase.
|
Fünf Architekturbüros aus Kiel, Berlin, Rickert und Aarhus haben Vorschläge für die zukünftige Nutzung der sechs Pavillons entwickelt. Sie stellen ihre Entwürfe vor und diskutieren, wie sich Aufenthaltsqualität, Architektur und neue Nutzungen am Alten Markt miteinander verbinden lassen.
|
Moderiert wird der Abend von Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur.
|
Dienstag, 22. September 2026, 19 Uhr, Ratssaal im Kieler Rathaus, Fleethörn 9
|
Die Teilnahme ist kostenlos, eine rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen. Anmeldung: https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_plant_baut/dialoge_kieler_perspektiven.php
|
|
|
|
|
Inkubator Stadtgeschichte
Wie können wir die Stadtgeschichte von Anfang an und aus neuen Perspektiven erzählen? Mit dieser Frage wendet sich das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum an alle Interessierten.
|
Zu sechs Themen gibt es Veranstaltungen – nicht im Museum, sondern an Orten, die mit dem jeweiligen Thema in Verbindung stehen. Eingeladen sind alle, denen ein Thema besonders am Herzen liegt. Das Museumsteam rollt mit dem „mobilen Inkubator“ an, einem Fahrradanhänger voller Infos zur Kieler Geschichte.
|
Nach einem kurzen Vortrag zum jeweiligen Thema gibt es einen Workshop-Teil, wo die Teilnehmenden ihre Fragen und Ideen einbringen können. Alle entscheiden selbst, wie sie sich beteiligen und wie lange sie bleiben.
|
|
Einzelheiten zu den Veranstaltungen finden Sie unter dem folgenden Link:
|
|
https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/museum/inkubator_stadtgeschichte_kiel.php
|
|
|
|
Außerdem möchten wir Sie/Euch auf folgende Ereignisse und Termine hinweisen:
|
|
|
|
Kieler Ateliertage: Zu Gast bei Alexander Torday
Kunst anschauen – und gleich mit dem Künstler darüber sprechen: Am letzten Septemberwochenende öffnen sich in und um Kiel wieder die Türen zu Ateliers und Werkstätten. Eine davon führt zu unserem Mitglied, dem Kieler Maler Alexander Torday.
|
Am 26. und 27. September 2026 lädt Torday jeweils von 11 bis 18 Uhr auf den Hof in der Wilhelmshavener Straße 6 ein. Dort zeigt er – trockenes Wetter vorausgesetzt – Arbeiten aus den vergangenen Jahren und seine neuesten Werke.
|
Zu sehen ist auch sein jüngstes großformatiges Triptychon „Kanzler Friedrich Merz – Von der Illusion zur Realität 2026“. Die Arbeit entstand seit Februar 2026 und wurde im Frühsommer auf Kaffeesack ausgeführt.
|
Die Kieler Ateliertage finden in diesem Jahr bereits zum 19. Mal statt. Sie bieten eine besondere Gelegenheit, Kunst dort zu erleben, wo sie entsteht, und mit den Künstlerinnen und Künstlern unmittelbar ins Gespräch zu kommen.
|
26. und 27. September 2026 | 11–18 Uhr Alexander Torday | Wilhelmshavener Straße 6, 24105 Kiel Eintritt frei
|
|
|
|
|
Die lange Nacht der Demokratie in Schleswig-Holstein am 2. Oktober 2026
Die Lange Nacht der Demokratie ermöglicht Inspiration, Begegnung und Reflexion zur Bedeutung von Demokratie. In der Nacht vor dem Tag der Deutschen Einheit wird bei der Langen Nacht der Demokratie in vielfältigsten Formaten über Demokratie philosophiert, diskutiert, gestritten und geslammt, Musik und Kultur genossen, gelacht und gefeiert. Es soll zum Mitmachen für die Demokratie begeistert werden. Die Veranstaltungen werden dezentral von Volkshochschulen und weiteren Akteur*innen der politischen Bildung geplant und umgesetzt.
|
Alle Veranstaltungen der Langen Nacht der Demokratie finden Sie unter dem link: https://www.lndd.sh/veranstaltungen/
|
|
Die Lange Nacht der Demokratie in Schleswig-Holstein wird vom Landesbeauftragten für politische Bildung und dem Landesverband der Volkshochschulen koordiniert. Die Sparkassen Schleswig-Holstein fördern das Projekt. Medienpartner ist der NDR.
|
|
|
|
|
Globale Probleme – globale Demokratie?
|
Klimakrise, Ungleichheit und Krieg überschreiten Staatsgrenzen – demokratische Entscheidungen enden jedoch meist an ihnen. Kann das auf Dauer funktionieren?
|
Dieser Frage geht der Soziologe und Autor Dr. Albert Denk in seinem Buch „Globale Demokratie: Warum weltweite Probleme ein neues politisches Miteinander erfordern“ nach. Seine These: Wenn Herausforderungen global sind, muss auch darüber nachgedacht werden, wie demokratische Entscheidungsprozesse über nationale Grenzen hinaus organisiert werden können.
|
Bei einer Lesung mit anschließender Diskussion stellt Denk seine Überlegungen vor – von globalen Wahlen und neuen Formen der Bürgerbeteiligung bis zu Veränderungen internationaler politischer Entscheidungsprozesse.
|
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie 2026 statt und wird von der Stiftung Wissenschaft und Demokratie (SW&D) in Kooperation mit der Stadtbücherei Kiel veranstaltet.
|
Freitag, 2. Oktober 2026 | 19.45–21.30 Uhr Einlass ab 19.30 Uhr Stadtbücherei Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31
|
|
Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Plätze begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.swud.org/veranstaltungen/#aktuelle-veranstaltungen
|
|
|
|
|
Handel als Machtfaktor – Europas Antwort auf neue Handelskonflikte
|
Zölle, Protektionismus und geopolitische Spannungen verändern den Welthandel. Doch welche Möglichkeiten hat die Europäische Union, darauf zu reagieren? Wie kann sie ihre wirtschaftlichen Interessen schützen und zugleich eigene Akzente für einen möglichst offenen Welthandel setzen?
|
Darüber diskutieren am 9. Oktober 2026 im Kiel Institut vier ausgewiesene Fachleute aus europäischer Politik, Wirtschaftsforschung und Außenwirtschaft: Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel, Prof. Dr. Henning Klodt, langjähriger Wissenschaftler des Instituts für Weltwirtschaft, Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor am Kiel Institut, und Melanie Vogelbach, Leiterin des Bereichs Internationale Wirtschaftspolitik bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
|
Im Anschluss an die Paneldiskussion besteht Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zu persönlichen Gesprächen.
|
Freitag, 9. Oktober 2026 | 17.30 Uhr, Hörsaal des Kiel Instituts, Kiellinie 66, Kiel Um Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 wird gebeten.
|
Kontakt: events@kielinstitut.de
|
|
|
|
Historisches Kiel in Bildern
Am Samstag, den 26.09.2026 um 16:00 Uhr startet unser Vereinsmitglied Wolfgang D. Kuessner eine Reihe von Bildervorträgen. Er präsentiert im Metro Kino im Schlosshof jeweils gut eine Stunde das historische Kiel in Fotografien. Die Vorträge thematisieren unter anderem Kaiserzeit und Aufbaujahre.
|
|
Weitere Termine sind: 10.10., 21.11., 05.12., 12.12.2026, jeweils um 16:00 Uhr. Infos und Kartenvorverkauf über https://www.metrokino-kiel.de
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|