Veranstaltungshinweise zum Herbst

Ausstellung
„Kiel, Chanukka 1931. Rahel Posners Foto erzählt“

Rahel Posner, die Frau des Kieler Rabbiners, inszenierte zum Chanukkafest im Dezember 1931 ein symbolstarkes Foto. 1933 nahm Familie Posner das Foto mit in die Emigration. 1973 kehrte es nach Kiel zurück.
Die Ausstellung zeigt das heute weltberühmte Foto in unterschiedlichen Zusammenhängen. An die Eröffnung
schließt sich bis Ende des Jahres eine Reihe von Vorträgen und Führungen an.

Ausstellungsprogramm

Unter anderem spricht Rolf Fischer, Vorsitzender der GKSt,
am 17. November, 18 Uhr im Schifffahrtsmuseum (Wall 65)
über „Die Kieler Synagogen und das Leben in der Stadt“.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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„Kielympia – Unsere Stadt und die Spiele 1972“

Diesen Dokumentarfilm  präsentieren die Kieler Filmemacher Gerald Grote, Oliver Boczek und Matthias Fey zum 50. Jahrestag der olympischen Segelwettbewerbe in Kiel-Schilksee.
Der Film wird zur Zeit im Kommunalen Kino in der Pumpe (Haßstraße 22) gezeigt.
(Anfragen und Kartenreservierung unter 0431-2007650)
Die Kieler Außenförde zählt zu den anspruchsvollsten Segelrevieren der Welt. Kein Wunder, dass hier 1972 die olympischen Segelwettbewerbe ausgetragen werden sollten. Aber dafür musste die nördlichste Landeshauptstadt erst einmal aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden.
Die Siebziger Jahre waren auch die Blüte der Schmalfilmzeit. Viele Amateure nahmen ihre Kamera zur Hand und hielten diese dynamische Entwicklung im bewegten Bild fest. Die bislang unveröffentlichten Aufnahmen ermöglichen heute den Blick auf eine aufstrebende Kommune, die sich teilweise neu erfand. Gefühlvoll-beschwingte Bilder zeigen eine bunte Welt von Heiterkeit und Optimismus. Deutlich wird aber auch die Kehrseite der Medaille, als der Terror in jene Fröhlichkeit einbrach und der Olympische Gedanke seine völkerverbindende Kraft unter Beweis stellen musste.
„Kielympia“ – Infoblatt

Mehr Aufmerksamkeit für Stadtgeschichte

Auf der überaus gut besuchten Jahreshauptversammlung im Juli 2022 informierten sich die Mitglieder über die noch im Umbau befindlichen Räume, die das Stadtarchiv in der Hopfenstraße 30 bekommen soll. Dort wird – voraussichtlich nächstes Jahr – auch das neue Geschäftszimmer der Gesellschaft eingerichtet.

Der Vorsitzende Rolf Fischer gab den Bericht für den Vorstand ab, der einstimmig entlastet wurde. Informationen über die Arbeit der Geschäftsstelle gab Dr. Martin Rackwitz. Rolf Fischer verabschiedete dessen Vorgänger, Herrn Otto Rohde, und dankte ihm für seine langjährige Arbeit für die Gesellschaft.

Die Mitglieder beschlossen einstimmig eine heutigen Erfordernissen angepasste Satzung und sprachen sich dafür aus, das Engagement für Stadtgeschichte weiter zu verstärken und auszubauen.

Kieler Online-Lexikon Kiel-Wiki sucht Verstärkung

Die Internet-Plattform Kiel-Wiki wächst weiter, und auch unser Stammtisch etabliert sich.

Der Stammtisch findet jeweils am 1. Mittwoch im Monat an wechselnden Orten statt. Bearbeiter:innen kommen zusammen zum Austausch und um neuen Interessierten im Umgang mit dem Wiki zu helfen. Alle sind willkommen, auch ohne Vorerfahrungen.
(Bei Interesse bitte HIER nachsehen.)
Wem das Netz zu wenig Informationen über die Stadtgeschichte oder anderes zu Kiel bereithält, der oder die kann jetzt selbst für Abhilfe sorgen. Das lokale Online-Lexikon Kiel-Wiki und die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte bieten die Möglichkeit, das eigene Wissen über die Landeshauptstadt und all ihre Facetten nach dem Vorbild der Internet-Enzyklopädie Wikipedia zu teilen: in Form von Artikeln etwa über geschichtsträchtige Ereignisse, kulturelle Begebenheiten, herausragende Persönlichkeiten oder attraktive Orte der Stadt.
Es muss nicht gleich ein vollständiger Artikel sein – viele Einträge könnten ergänzt werden, bei Straßen z. B. durch Informationen über aktuelle oder frühere Geschäfte, durch Fotos und anderes.
Derzeit sind fast 4 500 Artikel online lesbar. Vorlagen und Anleitungen erleichtern den Einstieg in die digitalisierte Lokalgeschichtsschreibung. Sollten dennoch mal ‚alle Stricke reißen‘, helfen die erfahrenen Bearbeiter:innen der Plattform weiter.

Geschäftsstelle im Stadtarchiv