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Neuerscheinungen

Die Jahresgabe 2020 ist auf dem Weg zu unseren Mitgliedern. Bedingt durch die Pandemie-Beschränkungen kann es allerdings sein, dass sie Sie nicht mehr vor den Feiertagen erreicht. Dafür bitten wir um Verständnis!

Was Sie erwartet:
Kiels langjähriger Oberbürgermeister Günther Bantzer starb hochbetagt im Oktober 2019. Das veranlasste Rolf Fischer, darüber nachzudenken, welche Bedeutung dieser Verwaltungschef für Kiel gehabt hat und bis heute hat. Das Ergebnis,
“Kiel und die 70er. Günther Bantzer und der Beginn unserer Gegenwart”,
erscheint als Sonderveröffentlichung 95 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte am 1. Dezember. 

Rolf Fischer kommt zu dem Schluss: “In keiner anderen Dekade erlebte Kiel eine so dynamische Entwicklung zur modernen Stadt wie in den 1970er Jahren. Mehr Wandel war selten.  … ”      Weiterlesen

Wir möchten Sie auch auf eine zweite Veröffentlichung hinweisen, an der die GKSt beteiligt war. 2020 jährten sich zum 100. Mal die Volksabstimmungen von 1920 zur Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark. Die Veranstaltungsreihe der Stadtverwaltung dazu wurde, wie vieles andere auch, durch die Pandemie-Einschränkungen verhindert. Die begleitende Broschüre konnte jedoch erscheinen und liegt jetzt vor. 
Sie enthält unter anderem einen Aufsatz unseres Deutschland-Stipendiaten Tobias Schmelzer zur Frage: “Grenzabstimmung 1920. Was sollte das die Kieler*innen angehen?”
Sie können die Broschüre hier abrufen:
“Kiel und Dänemark. Rück- und Ausblick anlässlich des Jubiläums der Volksabstimmungen 1920 “
  (pdf, 3,6 MB)
Oder Sie erhalten sie gedruckt im Rathaus und in der Geschäftsstelle der GKSt. Da Letztere zur Zeit wegen der Einschränkungen nicht besucht werden kann, schicken wir Ihnen die Broschüre auf Wunsch gern zu.

 

Treffen Kieler Geschichtsinitiativen

Ein erstes Treffen von Kieler Initiativen und Vereinen, die an der Geschichte ihres Stadtteils arbeiten und damit zur Aufarbeitung von Stadtgeschichte beitragen, fand auf Einladung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. kürzlich im Rathaus statt. Es beteiligten sich der Geschichtsverein Rund um den Russee e.V., das Maritime Viertel e.V. aus der Wik, der Bürgerverein Elmschenhagen e.V. sowie der Förderverein Gießereimuseum Neumühlen-Dietrichsdorf e.V.. Aus Mettenhof konnte zu diesem Treffen leider niemand teilnehmen.

Nach einer Vorstellung der jeweiligen Aktivitäten ging es um drei zentrale Fragen: Wie sind die Planungen der Initiativen für die nächsten Jahre? Welche Unterstützung brauchen sie? Wie kann die Kooperation zwischen ihnen gefördert werden?

Zwei Punkte wurden konkret vereinbart:

  • Die Gesellschaft lädt einmal jährlich zu einem fachlichen Treffen ein. Termin und Thema werden vorher vereinbart und es werden qualifizierte Referent*innen eingeladen.
  • Die Gesellschaft bietet den Initiativen eine Einweisung in die Arbeit mit dem Kiel-Wiki an, damit sie ihre Ergebnisse ggf. auch dort veröffentlichen können.

Nach reger Diskussion ging das Treffen mit einem “pandemie-gerechten” Abschlussfoto zuende.

Treffen Kieler GeschichtsinitiativenV.l.: Ingrid Lietzow und Kirsten Borm (Wik), Robert Bartels (Russee), Sönke Petersen (Neumühlen-Dietrichsdorf), Susanne Kalweit (GKSt), Carsten Frahm (Hassee), Rüdiger Kirkskothen (Elmschenhagen), Rolf Fischer (GKSt).

Veranstaltungsreihe “100 Jahre Volksabstimmung” abgesagt

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist diese Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an die Volksabstimmung um die deutsch-dänischen Grenzgebiete 1920 und ihre Bedeutung für Kiel wegen der erneuten Beschränkungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie abgesagt.

Als Einstimmung auf die Kieler Perspektive mag trotzdem ein kleiner Film dienen, den der NDR kürzlich im Rahmen der Serie “Nordtour” zeigte. Er ist noch bis Oktober 2021 in der Mediathek abrufbar:

Letzte Spuren von Dänemark im heutigen Kiel

Die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. als Kooperationspartnerin der Stadt bedauert die notwendige Absage. Sie dankt den Organisatoren, insbesondere ihrem Deutschland-Stipendiaten Tobias Schmelzer, und hofft, dass die Veranstaltungen zu einem anderen Zeitpunkt erneut angeboten werden können.

GKSt: Aktiv trotz Covid-19

Die Covid-19-Pandemie hat auch die gewohnten Angebote der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte für das Jahr 2020 vollständig durcheinandergebracht. Um so mehr freuen wir uns, dass wir Ihnen jetzt einige positive Nachrichten präsentieren können!

VERÖFFENTLICHUNGEN
Das jüngste Buch von Dr. Jürgen Jensen ist allen Mitgliedern kürzlich zugegangen:
Alina Dallmann / Jürgen Jensen (Hrsg.) :
“Geheim!” Meldungen vom Kieler Kriegsschauplatz. Die alliierten Luftangriffe in den Lageberichten des örtlichen Polizeipräsidenten 1940/45
(Husum Druck, 2020)
Mitgliederpreis 14,00 € (Ladenpreis 19,95 €)
——

Im August ist außerdem die grundlegende Sammlung mittelalterlicher Kieler Urkunden von Dr. Henning Unverhau erschienen:
Henning Unverhau (Bearb.):
Kieler Urkundenbuch (2 Bände)
(Wachholtz Verlag, Kiel 2020)
Mitgliederpreis 53,00 € (Ladenpreis 79,00 €)
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Beide Bücher sind telefonisch (Do 11-16 Uhr) oder per eMail bei der GKSt bestellbar. (Persönliche Besuche in der Geschäftsstelle sind wegen der Pandemie-Beschränkungen weiterhin nicht möglich.)


BIBLIOGRAPHIE
Die indexierte Bibliographie  unserer Veröffentlichungen bis 2010 bei der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek ist aktualisiert.

Sie wurde ursprünglich zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 2000 von Frau Renate Dopheide erstellt und erlaubt detaillierte Online-Recherchen bis zum Jahr 2010.

Internetseite zum Mitmachen:

Kiel-Wiki und Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte vereinbaren Kooperation

Logo Kiel-WikiDie Kieler Stadtgeschichte ist spannend und vielschichtig – das wissen alle, die sich schon einmal damit befasst haben. Davon gibt es zahlreiche Menschen in der Landeshauptstadt, und sie möchten ihr Wissen teilen. Aus diesem Grund hat der Kieler Jung Patrick Coquelin vor sieben Jahren eine digitale Plattform ins Leben gerufen: das Kiel-Wiki. Hier können sich alle, die Lust dazu haben, beteiligen und ihr Wissen frei zugänglich machen. So ist bereits ein ansehnliches digitales Lexikon zu Themen der Kieler Stadtgeschichte und -entwicklung mit über 4.400 Artikeln entstanden, in dem es sich lohnt zu stöbern.

Da liegt es nahe, dass jetzt die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte mit an Bord gegangen ist, um den Bestand dieser Plattform auf Dauer zu sichern. „Wir machen sehr gerne mit beim Kiel-Wiki und unterstützen den Fortbestand dieses tollen Angebots“, freut sich der Vorsitzende Rolf Fischer, “denn es ist ein wertvoller Dienst an der Stadt, ihre vielfältige Geschichte zu erzählen und Erinnerungen zu bewahren.“

Die Gesellschaft übernimmt entstehende Serverkosten und bringt sich mit ihren fast 1.500 Mitgliedern aktiv in die fortlaufende Geschichtsarbeit ein. „Dazu laden wir gemeinsam auch alle Kielerinnen und Kieler sowie weitere Kiel-Kenner*innen ganz herzlich ein“, sagt Gründer Patrick Coquelin. Sein Mitstreiter Steffen Voß, der die technische Seite betreut, ergänzt: „Die Internetseite ist sehr leicht zu bedienen und für alle kostenlos zugänglich.“ Beide arbeiten, wie alle anderen Beteiligten, ehrenamtlich.

Ein “Wiki” (das hawaiische Wort für ‚schnell‘) ist ein Webangebot, dessen Seiten sich leicht und ohne technische Vorkenntnisse direkt im Webbrowser bearbeiten lassen. Anders als herkömmliche, gedruckte Enzyklopädien ist das Kiel-Wiki.de kostenlos im Internet zugänglich. Die Inhalte dürfen unter Angabe der Quelle, der Autorenschaft und der Lizenz frei kopiert und verwendt werden. Dafür sorgen die Creative-Commons-Lizenz und die GNU-Lizenz für freie Dokumentation, unter der die Autorinnen und Autoren ihre Texte veröffentlichen.

Das einfach zu bedienende Kiel-Wiki wird auf diese Weise zum ersten Anlaufpunkt in Kielfragen für Kieler Sprotten, Zugereiste und die vielen Gäste, die unsere Landeshauptstadt besuchen.

Liebe Mitglieder und Interessierte!

Wir wünschen Ihnen in diesen schwierigen Tagen alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit! Sollten Sie durch eine Krankheit eingeschränkt sein, so möge es Ihnen bald besser gehen!

Ein Ende der Beschränkungen des öffentlichen Lebens ist bisher nicht abzusehen. Daher haben wir uns entschlossen, bis zum Sommer alle Veranstaltungen, vor allem die für den 6. Juni geplante Exkursion, abzusagen; wir hoffen, sie auf den Herbst verschieben zu können.

Auch unsere Terminhinweise sind zur Zeit nicht sinnvoll, da nicht abzusehen ist, ob geplante Veranstaltungen anderer Anbieter stattfinden können.

Unsere Geschäftsstelle bleibt wegen des Coronavirus auch weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.  Die Geschäftsstelle ist per E-mail sowie donnerstags von 11.00 bis 16.00 Uhr auch telefonisch zu erreichen.
Wir bitten unsere Mitglieder und Interessierten um Verständnis!

Wer nun viel Zeit hat: Es lohnt sich immer, sich mit der interessanten Geschichte Kiels zu befassen! Wir nutzen diese Tage, um – so weit möglich – weiter zu arbeiten und Ihnen nach Ende der Einschränkungen Neues bieten zu können.

Für den Vorstand
Rolf Fischer
Vorsitzender der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte