Share this emailCopy the public link or share it on your favorite channel.
Logo der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. zum 150-jährigen Jubiläum mit der Silhouette der Kieler Skyline. Die Zahl 150 steht groß und zentral, flankiert von den Jahreszahlen 1875 und 2025. Der Text 'Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte' ist rechts neben der Silhouette platziert.

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

Straßennamen gehören zum vertrauten Bild einer Stadt. Doch sie sind keineswegs unveränderlich. Straßen werden umbenannt, eingezogen oder überbaut – und mit ihnen verschwinden oft auch ihre Namen. Manche leben nur noch in alten Stadtplänen, historischen Dokumenten oder in den Erinnerungen der Menschen weiter.

Für ein laufendes Projekt zur Kieler Stadtgeschichte möchten wir diese vergessenen Straßennamen und ihre Geschichten zusammentragen. Dabei hoffen wir auf Ihre/Eure Unterstützung.

Erinnern Sie sich/erinnert Ihr Euch an Straßennamen, die heute nicht mehr existieren? Wissen Sie/wisst Ihr, wann oder warum eine Straße umbenannt wurde? Haben Sie/habt Ihr persönliche Erinnerungen, alte Fotos, Adressbücher oder Stadtpläne, in denen solche Namen noch zu finden sind? Vielleicht gibt es auch Anekdoten oder Familiengeschichten, die mit einer verschwundenen Straße verbunden sind.

Gerade solche persönlichen Erinnerungen ergänzen die offiziellen Quellen und helfen dabei, ein lebendiges Bild der Stadtgeschichte zu bewahren. Auch vermeintlich kleine Hinweise können sich als wertvoll erweisen.

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Zuschriften an uwe.nieber@kieler-stadtgeschichte.de und bedanken uns schon jetzt für Ihre/Eure Mithilfe. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Erinnerung an die verschwundenen Straßennamen Kiels nicht verloren geht.

Herzlichst, Ihr/Euer
Uwe Nieber

"Wiedergelesen ..."

Neulich beim Einkauf im Sophienhof - meine Gedanken schweiften schnell ab: Das war doch mal große Stadtgeschichte! Ein wahrer "Aufreger" damals: Demonstrationen, Hausbesetzung, vor gut 25 Jahren in Kiel. - Schnell zuhause nachgelesen und jetzt unbedingt zur Lektüre empfohlen!

Anna Nuth schrieb 2008 über den Abriss der alten Sophienhof-Gebäude und den Bau des neuen Einkaufzentrums: Stadtplanung stritt mit Hausbesetzern, die im Dezember 1980 dort einzogen und gegen Wohnungsmangel protestierten. Kontroverse öffentliche Debatten, diverse Polizeieinsätze, lebendiger Medienstreit, fast ein Kulturkampf – das war neu! Aber es gab auch konstruktive Gespräche und am Ende eine Art von Kompromiss. Spannend!

Die Lektüre lohnt sich; es ist noch nicht lange her, erscheint uns heute fast wie aus einer fremden Zeit. Vielleicht erinnern Sie sich ja auch noch!?

Anna Nuth: Die Kontroverse über den Abriss des alten Kieler Sophienhofs um 1980; in: Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte; Bd. 84, Heft 4, 2008 - über unsere Geschäftsstelle zu erhalten.

Erzählen. Erinnern. Entdecken.

In den „Kieler Geschichte(n)“ erzählen Zeitzeugen von vergangenen Tagen in Kiel und lassen dadurch Stadtgeschichte lebendig werden - persönlich, konkret, verständlich.

Durch ihre Erzählungen zeichnen sie ein vielfältiges Bild des Kieler Alltagsleben - vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart. So werden wir zu Zeugen eines Jahrhunderts, wie es nicht im Buche steht.

Diesmal erzählt uns Werner von Unruh seine Kieler Geschichte. Er ist Kapitän und Professor für Seerecht. Ohne seinen Einsatz wäre die Schifffahrt auf der Kieler Förde um eine Attraktion ärmer. Dass die „MS Stadt Kiel“, der älteste Fördedampfer, mehr als neunzig Jahre nach dem Stapellauf immer noch auf der Kieler Förde unterwegs ist - das ist maßgeblich sein Verdienst. Werner von Unruh ist einer der Männer, die das Schiff vor dem Schrottplatz bewahrt haben. Und die dafür gesorgt haben, dass die „MS Stadt Kiel“ unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das war beileibe keine einfache Sache! Sondern eher ein Hindernislauf.

Das komplette Zeitzeugen-Interview hört und seht ihr ab sofort auf der Videoplattform vimeo.com

Außerdem möchten wir Sie/Euch auf folgende Ereignisse und Termine hinweisen:

Ausstellung der Muthesius Kunsthochschule

Vom 23. bis 26. Juli öffnet die Muthesius Kunsthochschule in Kiel ihre Türen zur Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“. Auf 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen Studierende ihre Arbeiten aus Kunst und Design, während auf dem Campus ein kulturelles Programm mit Filmvorführungen, Installationen, Konzerten, DJ-Sets, Kunst-Kiosk und Kunstbuch-Flohmarkt sowie Mitmachaktionen für die ganze Familie veranstaltet wird.

Besucherinnen und Besucher haben vier Tage lang Einblicke in das künstlerische Schaffen von Studierenden der Freien Kunst, Kunst auf Lehramt an Gymnasien, des Kommunikations- und Industriedesigns sowie der Raumstrategien erhalten, die während des Semesters nicht möglich sind.

Feierlich eröffnet wird die Jahresschau am Donnerstag, 23. Juli, 17:00 Uhr im Innenhof der Hochschule, Legienstraße 25, 24103 Kiel.

Der Eintritt ist frei!

Details unter: https://2026.einblickausblick.de

Nachfragen bitte an folgende Adresse: Telefon: 0431/ 5198 400; E-Mail-Kontakt ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: presse@muthesius.de

Sommerausstellung "Schöner Schein"

Die Themenausstellung im Brunswiker Pavillon versammelt Arbeiten, die sich mit dem Blick hinter die Kulissen beschäftigen, aber auch das Licht in den Fokus nehmen. Die vielen unterschiedlichen 'Kunststücke' sind von 28 Mitgliedern des Bundes Bildender Künstler in Schleswig-Holstein gefertigt worden. Sie stammen aus den Bereichen Druckgrafik, Fotografie, Malerei, Keramik, Mixed Media und Collagen.

Die Schau ist derzeit nur als Fensterausstellung zu sehen. Vom 10.08. bis zum 30.08. allerdings sind die Arbeiten von Mittwoch bis Freitag von 13:00-17:00 Uhr auch direkt im Pavillon, Brunswicker Straße 13, 24103 Kiel anzusehen. Und zur Museumsnacht am 28.08. von 18:00-24:00 Uhr.

Nachfragen richten Sie bitte an: https://www.bbk-sh.com

Zeitreise durch die Musikgeschichte

Anlässlich 80 Jahre Schleswig-Holstein beteiligt sich das Deutsche Schallplattenmuseum mit einem besonderen Aktionstag unter dem Motto „Echt achtzig!”.Auf dem Programm steht eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte unseres Bundeslandes!

Im Mittelpunkt stehen Schallplatten mit einem Bezug zu Schleswig-Holstein – von Künstlerinnen und Künstlern, historischen Aufnahmen bis hin zur Schallplattenproduktion in Nortorf. Zu jeder Schallplatte gibt es eine interessante Geschichte, die manchmal überraschend, manchmal amüsant und manchmal auch ein wenig bewegend ist.

Im Rahmen des Aktionstags bieten wir am 23. August drei offene Führungen durch das Museum an:
11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr.

Interessierte, die sich einer Gruppe anschließen möchten, werden um vorherige Anmeldung gebeten:
- per Telefon unter 04392 408 589 oder
- per E-Mail unter: termin@deutsches-schallplattenmuseum.de

Preis: 4 Euro Eintritt + 4 Euro Führung
Detaillierte Hinweise auf die einzelnen Veranstaltungen finden Sie in den Folgewochen auf unserer Homepage www.kieler-stadtgeschichte.de, unserem Instagram-Account und in unserem Newsletter.
instagram 
Email Marketing Powered by MailPoet