Band 77 – Studieren in Kiel

Eine historisch-politische Zeitreise von den Anfängen bis zur Gegenwart.

In diesem Buch spielen die Studierenden die Hauptrolle. Dabei werden sie weniger als Lernende wahrgenommen, sondern vielmehr als junge Menschen, die in der ­Öffentlichkeit auftreten. Sie begegnen als selbstständig politisch Handelnde zum Nutzen wie zum Nachteil der jeweiligen Gesellschaft, in der sie leben und in deren Verantwortung sie hineinwachsen.

Der Blick geht dabei zurück bis zu den Anfängen der Christian-Albrechts-Universität und reicht bis in die jüngste Zeit der schleswig-holsteinischen und deutschen Geschichte, zu der die Kieler Studierenden ihren Part beitrugen.

Titel SV 077 Elkar

Rainer S. Elkar:
Studieren in Kiel. Eine historisch-politische Zeitreise von den Anfängen bis zur Gegenwart
(Sonderveröffentlichung 77 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Husum Druck | Husum 2015 | 208 S.
ISBN 978-3-89876-795-8
In der Geschäftsstelle zum Preis von 9,50 € erhältlich  (Nichtmitglieder 14,95 €).

Band 76 – “Es ist mir federleicht ums Herz”

Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters in Kiel

Dieses Buch schildert und dokumentiert erstmals die Geschichte des Kieler Kinder- und Jugendtheaters. 1972 offiziell an den Start gegangen, zählt es heute nicht nur zu den renommiertesten, sondern auch zu den ältesten eigenständigen Jugendtheatern der Bundesrepublik. Ein Schlüsselereignis in der Entwicklung des Ensembles war der Einzug in seine heutige Wirkungsstätte, das „Veranstaltungshaus im Werftpark“.

Er beendete den jahrelangen und mühsamen Kampf um eine eigene Spielstätte. 2014 feiert das „Theater im Werftpark“ sein 25-jähriges Jubiläum. Gestützt auf historische Dokumente, Zeitzeugenberichte und weit über 100 Abbildungen vermittelt das Buch zugleich ein spannendes und bislang unerforschtes Kapitel Kieler Stadt- und Kulturgeschichte.


Alina Laura Tiews:

“Es ist mir federleicht ums Herz”. Die Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters in Kiel
(Sonderveröffentlichung 76 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Husum Druck | Husum 2014 | 224 S.
ISBN 978-3-89876-761-3
In der Geschäftsstelle zum Preis von 12,50 € erhältlich (Nichtmitglieder 19,95 €).

Band 74 – Schiffbau in Kiel

Kleine Werftengeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Der Kieler Schiffbau entstand aus bescheidenen Anfängen im 18. Jahrhundert. Als sich die Fördestadt nach 1865 durch den Status als Reichskriegshafen zur Großstadt entwickelte, spielte diese Branche in der örtlichen Wirtschaft eine herausragende Rolle. Um 1914 zählte die Region Kiel zu den bedeutenden Werftstandorten im Deutschen Reich.

Die Entwicklung des Kieler Schiffbaus im dramatischen Auf und Ab zweier Weltkriege, bei tief greifenden politischen Systemveränderungen sowie den Wechseln der Konjunkturen zwischen Boomzeiten und Wirtschaftskrisen ist in diesem Buch zusammenfassend dargestellt: Von den bekannten Großwerften wie Howaldt (HDW), Krupp-Germania und Kaiserliche Werft (die späteren Deutschen Werke) bis zu den ebenfalls wichtigen und in ihrer Entwicklung aufschlussreichen Klein- und Mittelbetrieben.


Christian Ostersehlte:

Schiffbau in Kiel. Kleine Werftengeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart
(Sonderveröffentlichung 74 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Husum Druck | Husum 2014 | 230 S.
ISBN 978-3-89876-727-9
In der Geschäftsstelle zum Preis von 10,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 14,95 €).

Band 72 – Kriegszeiten in Kiel

Alltag und Politik an der Heimatfront 1914/18.

Im Ersten Weltkrieg wurde erstmals die gesamte Bevölkerung mobilisiert, um die Soldaten an den Fronten und auf den Meeren zu unterstützen. Anhand zeitgenössischer Quellen wie Augenzeugenberichten, Tagebuch-Aufzeichnungen und Zeitungsartikeln von der Mobilmachung 1914 bis zum Kriegsende 1918 zeigt Martin Rackwitz, mit welchen Problemen die Kieler Bevölkerung im grauen Kriegsalltag zu kämpfen hatte. Als in Deutschland 1916 die Nahrungsmittel knapp wurden, kam es auch in Kiel zu Unruhen.

Nach dem Hungerwinter 1916/17 war die Moral der Kieler Arbeiterinnen und Arbeiter gebrochen. Die Proteste gegen die schlechte Versorgungslage schlugen in Massenstreiks und Forderungen nach politischen Reformen und einem schnellen Ende des Krieges um.

Der Kieler Matrosenaufstand 1918 löste die Revolution aus, die Deutschland den lang ersehnten Frieden brachte.

Titel SV 072 Kriegszeiten in Kiel


Martin Rackwitz:

Kriegszeiten in Kiel. Alltag und Politik an der Heimatfront 1914/18
(Sonderveröffentlichung 72 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Verlag Ludwig | Kiel 2013 | 304 S.
ISBN 987-3-86935-214-5
In der Geschäftsstelle zum Preis von 14,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 19,80 €).

Band 67 – Revolution und Revolutionsforschung

Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19.

Die Revolution 1918/19 war eine Zäsur. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Demokratie ist ein Wendepunkt der deutschen Geschichte. Kiel stand am Beginn dieses Wandels. Gleichwohl spielte der Arbeiter- und Matrosenaufstand lange weder im kollektiven Gedächtnis der Stadt und der Republik noch in der wissenschaftlichen Forschung eine dem angemessene Rolle.

Der Kieler Initiativkreis 1918/19 ist ein Verbund von Interessierten, die sich von Berufs wegen und aus Fachinteresse mit der Materie befassen. Die Beiträge umfassen daher aktuelle wissenschaftliche Ansätze, bisher wenig beachtete historische und soziologische Aspekte sowie neue biographische Studien. Inhalt:

  • Peter Brandt: Der historische Ort der deutschen Revolution von 1918/19
  • Martin Lätzel: Revolution aus Prinzip? 1918 aus der Perspektive des postdemokratischen Zeitalters
  • Harald Schmid: “Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!” Revolution und Erinnerung – Zur Nachgeschichte des 9. November 1918
  • Rolf Fischer: Kein Rauschen mehr im Blätterwald – die Revolution 1918 im medialen Abseits
  • Jürgen Jensen: Kiel und die Novemberrevolution 1918. Ein Überblick
  • Klaus Kuhl: Gustav Garbe – eine bemerkenswerte Kieler Persönlichkeit
  • Johannes Rosenplänter: Zur Entstehung der “Ruhestätte der Opfer der Revolution” auf dem Kieler Eichhoffriedhof 1918-1924. Ein Werk des Landschaftsarchitekten Leberecht Migge
  • Jens Rönnau: Matrosenaufstand im Marinebunker. Wie kann ein Bunker des Zweiten Weltkriegs mit dem Matrosenaufstand von 1918 in Beziehung stehen?
  • Ferdinand Tönnies †: Der Gang der Revolution. Eingeleitet und kommentiert von Uwe Carstens
  • Fiete Kalscheuer: Gustav Radbruch und der Kapp-Putsch in Kiel
Titel SV 067 Revolutionsforschung


Rolf Fischer (Hg.):

Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19
(Sonderveröffentlichung 67 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Verlag Ludwig | Kiel 2011 |  144 S.
ISBN 978-3-86935-059-2
In der Geschäftsstelle zum Preis von 10,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 14,80 €).

Band 65 – Erinnerungen an Kiel zur Kaiserzeit 1871-1918

Anhand von Zeitzeugenberichten, Aktenauszügen und Zeitungsartikeln vermittelt die Historikerin Christa Geckeler vielfältige Einblicke in die Epoche der Kaiserzeit in Kiel.

Die Entscheidung, Kiel zum Reichskriegshafen zu erheben, bedeutete einen völligen Bruch mit der bisherigen Geschichte. Die Marine und die Werftindustrie bestimmten fortan über die Geschichte der Stadt. Zeitzeugen aus unterschiedlichen sozialen Schichten lassen die damit verbundenen Geschehnisse aus persönlicher Sicht lebendig werden und erinnern an die Lebensumstände der hier wohnenden Menschen.

Die Dokumente berichten darüber hinaus von den Ereignissen, die Kiel prägten, von der Einweihung des Nord-Ostsee-Kanals, damals noch “Kaiser-Wilhelm-Kanal”, und der erstmaligen Durchführung der Kieler Woche als Segelregatta, aber auch von den Nöten und Schrecknissen des Ersten Weltkrieges, an dessen Ende sich die Revolution von Kiel aus ausbreitete und das Kaiserreich unterging.

Titel SV 065 Geckeler Kaiserzeit


Christa Geckeler (Hg.):

Erinnerungen an Kiel zur Kaiserzeit 1871-1918
(Sonderveröffentlichung 65 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Husum Druck | Husum 2010 | 256 S.

ISBN 978-3-89876-492-6
Leider vergriffen!

Band 64 – Gustav Noske und die Revolution in Kiel

Die Helden der deutschen Novemberrevolution 1918 sind und bleiben die Matrosen der kaiserlichen Kriegsmarine. Sie zündeten den revolutionären Funken. Zunächst in Wilhelmshaven, dann in Kiel, von wo aus er sich rasch über das ganze Land ausbreitete. Das morsche Kaiserreich stürzte zusammen. Die erste demokratische Republik auf deutschem Boden entstand.

Gustav Noske war damals einer der bekanntesten Politiker der SPD. In Marineangelegenheiten kannte er sich aus. Von Regierung und Parteispitze in den Unruheherd Kiel entsandt, wurde er dort von den Matrosen mit Jubel empfangen. Noske ließ sich zum Obersten Soldatenrat von Kiel wählen, dann zum Gouverneur, bis er zum Jahresende nach Berlin beordert wurde, um in die Regierung der Volksbeauftragten einzutreten.

Welche Politik betrieb der populäre und damals noch keineswegs mit seinem negativen Ruf behaftete SPD-Politiker in der Ostseestadt? Das ist das Thema dieses Buches.

Die Veröffentlichung erwuchs aus dem Buch “Gustav Noske. Eine politische Biographie”, das Wolfram Wette, Historiker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, 1987 vorlegte.

Titel SV 064 Gustav Noske


Wolfram Wette:

Gustav Noske und die Revolution in Kiel 1918
(Sonderveröffentlichung 64 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Boyens Verlag | Heide 2010 | 128 S.
ISBN 978-3-8042-1322-7
In der Geschäftsstelle zum Preis von 9,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 12,90 €).

Band 62 – Kieler Kanalbrücken

Verlorene Wahrzeichen einer Ostseestadt 1800/2000.

Kanalbrücken prägen seit der Eröffnung des Eiderkanals 1784 das maritime Kieler Erscheinungsbild im Norden der Stadt. Im 19. Jahrhundert sind es die bekannten holländischen Klappbrücken bei Levensau, Knoop und Holtenau.

Der Nord-Ostsee-Kanal verdrängt sie nach 100 Jahren und eröffnet eine neue Dimension: 1894 wird die Levensauer Hochbrücke nach einem künstlerischen Entwurf von Hermann Muthesius als damals größte deutsche Bogenbrücke errichtet, bis 1912 die Holtenauer Prinz-Heinrich-Brücke, eine richtungweisende Stahlkonstruktion von Friedrich Voß. Sie werden für die internationale Schifffahrt und die deutsche Öffentlichkeit schnell zu Wahrzeichen der östlichen Kanaleinfahrt und der Fördestadt.

Beide Brücken sind inzwischen modernisiert  bzw. durch einen formschlichten Zweckbau ersetzt worden. Der Autor zeichnet die vielfältige Geschichte der Kieler Kanalbrücken über 200 Jahre bis in die heutigen Tage nach und sensibilisiert für einen schonenden Umgang mit den Überresten der immer wieder durch Modernisierungsmaßnahmen bedrohten Kulturdenkmale am weltberühmten Kiel Canal.

Titel SV 062 Kanalbrücken

Jürgen Jensen:
Kieler Kanalbrücken – Verlorene Wahrzeichen einer Ostseestadt 1800/2000
(Sonderveröffentlichung 62 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Boyens Verlag |  Heide 2010 | 144 Seiten

ISBN 978-3-8042-1309-8
Leider vergriffen!

Band 57 – „Halte fest, was dir von allem übrigblieb“

100 Jahre Theater am Kleinen Kiel.

Dieses Buch versammelt fast 30 Beiträge – journalistische, wissenschaftliche, kulturpolitische sowie Beiträge von Bühnenkünstlern und -künstlerinnen und von Theaterbegeisterten. Es verschafft einen profunden Überblick über die Entwicklung des Kieler Theaterlebens im 20. Jahrhundert. Der Untertitel verweist dabei auf die Eröffnung des Stadttheaters als baugeschichtliches Datum sowie die Gründung der Städtischen Bühnen am 1. Oktober 1907. Die Autoren widmen sich dem Werk und der Wirkung jener Personen, die den „Organismus“ des Kieler Theaters belebt haben und beleben. Es würdigt Theaterleiter, Regisseure, Choreografen, Sänger und Schauspieler – zeitbedingt waren nur wenige Frauen darunter – und ihre wechselnden Themen, ihre unterschiedlichen Stile und Arbeitsweisen. Es geht ein auf kulturpolitische Zielsetzungen, auf die Ansprüche der Kritik und nicht zuletzt auf die Wertschätzung durch das Publikum. Dieses Netzwerk in seiner Vielfalt darzustellen, ist Hauptziel dieser Publikation.

Ole Hruschka (Hg.):
„Halte fest, was dir von allem übrigblieb“. 100 Jahre Theater am Kleinen Kiel
(Sonderveröffentlichung 57 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Ludwig Verlag | Kiel 2007 | 232 Seiten
ISBN 978-3-937719-62-7
In der Geschäftsstelle zum Preis von 17,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 22,80 €).

Band 56 – „… eine ausnehmende Zierde und Vortheil“

Geschichte der Kieler Universitätssternwarte und ihrer Vorgängerinnen 1770-1950.

Was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde: Gerade Schleswig-Holstein war über 115 Jahre hinweg gewissermaßen der Mittelpunkt der astronomischen Welt. Die “Königliche Sternwarte der Universität Kiel” war ein fast allen Astronomen der Erde bekannter Begriff. Freilich war dieser Umstand weniger das Verdienst einer großartigen instrumentalen Ausstattung oder umwälzender wissenschaftlicher Arbeiten, sondern war allein der Tatsache zu verdanken, dass die Kieler Sternwarte untrennbar mit den weltweit operierenden Astronomischen Nachrichten verknüpft war, zu ihrer Zeit ein hochgeschätztes und unentbehrliches Fachorgan der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Wenn man allerdings zu einer Gesamtwürdigung astronomischer Forschungen im Umkreis der Universität gelangen möchte, muss man nicht nur eins, sondern sechs Observatorien betrachten: Es gab schon seit Gründung der Kieler Hochschule immer wieder Versuche, eine Sternwarte zu etablieren. Daran will dieses Buch erinnern. Es berichtet vom Werden und Vergehen der Kieler Universitätssternwarte, von ihren Astronomen, ihren Instrumenten und ihrem Nachrichtendienst und stellt uns das Institut wieder sichtbar vor Augen.

Felix Lühning:
„… eine ausnehmende Zierde und Vortheil”. Geschichte der Kieler Universitätssternwarte und ihrer Vorgängerinnen 1770-1950
(Sonderveröffentlichung 56 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Wachholtz Verlag |  Neumünster 2007 | 747 Seiten
ISBN 978-3-529-02497-9
In der Geschäftsstelle zum Preis von 24,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 35,00 €).
(Nur noch wenige Exemplare.)