Band 87 – Kiel 1918

Revolution – Aufbruch zu Demokratie und Republik.

Kein Ereignis der Kieler Stadtgeschichte hat den Gang der deutschen, gar der europäischen Geschichte so verändert wie der Aufstand der Matrosen und Arbeiter in Kiel 1918. Mit ihm begann die Revolution, die das Deutsche Kaiserreich innerhalb weniger Tage zum Einsturz brachte. Martin Rackwitz hat für »Kiel 1918« zahlreiche neue Quellen erschlossen. In seinem Buch lässt er die Originalstimmen der Zeit zu Wort kommen und dokumentiert dabei ebenso detailreich wie lebendig die Ereignisse der Novembertage 1918 in Kiel.

Martin Rackwitz:
Kiel 1918 – Revolution – Aufbruch zu Demokratie und Republik
(Sonderveröffentlichung 87 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Wachholtz Verlag | Hamburg/Kiel 2018 | 220 Seiten
ISBN 978-3-529-05174-6

In der Geschäftsstelle zum Preis von 19,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 24,00 €)
(Nur noch wenige Exemplare)


Band 61 – 1918. Revolution in Kiel

Im November 1918 rebellierten in Kiel Matrosen der deutschen Hochseeflotte. Damit kam der entscheidende Anstoß zur deutschen Revolution aus Kiel. Hier wurde das Ende des Ersten Weltkrieges und des Wilhelminischen Kaiserreiches eingeleitet. Zugleich war es der Aufbruch zur ersten Demokratie in Deutschland.

Der Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand vom November 1918 war Kiels bedeutendster Beitrag zur deutschen Geschichte. Dieses Buch ruft die dramatischen Ereignisse in Erinnerung:
In einem Revolutionstagebuch schildert Frank Trende den Kieler Aufstand und seine Wirkung bis nach Berlin.
Das schleswig-holsteinische Autorenpaar Andrea Paluch und Robert Habeck spürt in seinem Schauspiel “Neunzehnachtzehn” mit dynamischen Dialogen der Protagonisten der revolutionären Stimmung nach. Das Theaterstück vergegenwärtigt Geschichte und wird zur Parabel über Macht und Ideale.
Zeitgenössische Fotos dokumentieren das revolutionäre Geschehen, das der Republik von Weimar voranging.

Robert Habeck / Andrea Paluch  / Frank Trende:
1918. Revolution in Kiel
(Sonderveröffentlichung 61 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Boyens Verlag | Heide 2008 | 152 Seiten
ISBN 978-3-8042-1264-0
In der Geschäftsstelle zum Preis von 9,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 12,90 €)

Band 15 – Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung

Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2.

Drei Schriften aus der Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung sind in diesem Band neu herausgegeben und wieder zugänglich gemacht. Alle Autoren waren Augenzeugen. Wilhelm Brecour gehörte zu den führenden Kieler Sozialdemokraten der Kaiserzeit und Weimarer Republik; er hatte große Teile dessen, das er beschrieb, selbst miterlebt und -gestaltet. Lothar Popp, der die Kieler USPD leitete,  und der Marineangehörige Karl Artelt waren Protagonisten des Arbeiter- und Matrosenaufstandes in Kiel, der zur Revolution führte; beide folgten Gustav Noske im Vorsitz des Obersten Soldatenrats von Kiel. Bernhard Rausch redigierte bis 1918 die sozialdemokratische “Schleswig-Holsteinische Volkszeitung”. Als Gustav Noske Ende 1918 Kiel wieder verließ, ging Rausch mit ihm nach Berlin.

Inhalt:
*Wilhelm Brecour: Die sozialdemokratische Partei in Kiel (zuerst 1932)

*Bernhard Rausch: Am Springquell der Revolution (zuerst 1918)

*Lothar Popp / Karl Artelt: Ursprung und Entwicklung der Novemberrevolution 1918. Wie die deutsche Republik erstand (zuerst 1918)

Jürgen Jensen (Hg.):
Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung 
(Sonderveröffentlichung 15 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte – Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2)

Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel 1983 | 166 Seiten
Ohne ISBN
In der Geschäftsstelle zum Preis von 7,50 € erhältlich (Nichtmitglieder 10,00 €)