Band 56 – „… eine ausnehmende Zierde und Vortheil“

Geschichte der Kieler Universitätssternwarte und ihrer Vorgängerinnen 1770-1950.

Was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde: Gerade Schleswig-Holstein war über 115 Jahre hinweg gewissermaßen der Mittelpunkt der astronomischen Welt. Die “Königliche Sternwarte der Universität Kiel” war ein fast allen Astronomen der Erde bekannter Begriff. Freilich war dieser Umstand weniger das Verdienst einer großartigen instrumentalen Ausstattung oder umwälzender wissenschaftlicher Arbeiten, sondern war allein der Tatsache zu verdanken, dass die Kieler Sternwarte untrennbar mit den weltweit operierenden Astronomischen Nachrichten verknüpft war, zu ihrer Zeit ein hochgeschätztes und unentbehrliches Fachorgan der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Wenn man allerdings zu einer Gesamtwürdigung astronomischer Forschungen im Umkreis der Universität gelangen möchte, muss man nicht nur eins, sondern sechs Observatorien betrachten: Es gab schon seit Gründung der Kieler Hochschule immer wieder Versuche, eine Sternwarte zu etablieren. Daran will dieses Buch erinnern. Es berichtet vom Werden und Vergehen der Kieler Universitätssternwarte, von ihren Astronomen, ihren Instrumenten und ihrem Nachrichtendienst und stellt uns das Institut wieder sichtbar vor Augen.

Felix Lühning:
„… eine ausnehmende Zierde und Vortheil”. Geschichte der Kieler Universitätssternwarte und ihrer Vorgängerinnen 1770-1950
(Sonderveröffentlichung 56 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Wachholtz Verlag |  Neumünster 2007 | 747 Seiten
ISBN 978-3-529024979
In der Geschäftsstelle zum Preis von 24,00 € (Nichtmitglieder 35,00 €) erhältlich. (Nur noch wenige Exemplare.)

Band 55 – Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten

Die “Kieler Lebensläufe” stellen Menschen vor, die in den vergangenen sechs Jahrhunderten in Kiel geboren wurden oder gelebt haben und hier oder außerhalb in Wirtschaft und Politik, auf kulturellem oder wissenschaftlichem Gebiet besonders hervorgetreten sind. In den unterschiedlichen Biographien, die aus dem umfangreichen Bestand des “Biographischen Lexikons für Schleswig-Holstein und Lübeck” ausgewählt sind, wird auf eine ganz besondere Weise die Geschichte Kiels lebendig.

Die Auswahl ist nicht beliebig; es werden möglichst alle Berufe und Epochen berücksichtigt. Dass in Kiel Universitätsangehörige einen großen Anteil ausmachen und die Politik gut vertreten ist, liegt auf der Hand. Doch finden sich überraschend viele bildende Künstler, Architekten und Ingenieure; auch die Zahl der Unternehmer ist nicht gering. Der besonders guten Quellenüberlieferung ist die Häufung von Lebensabrissen aus dem 19. und aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zuzuschreiben, dem Geist der abgebildeten Zeiten der Umstand, dass Frauen deutlich in der Minderzahl sind.

Hans-F. Rothert (Hg.):
Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten
(Sonderveröffentlichung 55 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Wachholtz Verlag | Neumünster 2006 | 416 Seiten

ISBN 978-3-529-02749-9
In der Geschäftsstelle zum Preis von 20,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 29,00 €) 
(Nur noch wenige Exemplare.)

Band 51 – Andersen und andere

Kleine dänisch-deutsche Kulturgeschichte Kiels.

Dieses Buch entdeckt ein lange verdrängtes Kapitel schleswig-holsteinischer Kulturgeschichte neu. Im 18. und 19. Jahrhundert war Kiel nach Kopenhagen die zweite Universitätsstadt im dänischen Gesamtstaat – und ein zentraler Umschlagplatz für deutsche und dänische Literatur. Hier lebten und lehrten einige der bedeutendsten skandinavischen Schriftsteller der Epoche, hier besuchten Mommsen und Storm die Universität. Hier war einer der Orte, von denen aus die deutsche Romantik nach Dänemark und die dänische Märchendichtung Hans Christian Andersens nach Deutschland gelangte. Auch Andersen selbst – zu dessen 200. Geburtstag dieser Band erschien – war so regelmäßig in Kiel zu Gast, dass er sich hier fast wie zu Hause fühlte. Heinrich Detering erzählt unterhaltsam von einer Zeit, die mit den nationalen Frontstellungen in Vergessenheit geraten ist und die heute, im Zeichen einer grenzüberschreitenden europäischen Kultur, als Anregung und Vorbild erscheinen könnte.

Mit Tourenvorschlägen in deutscher und dänischer Sprache / Med praktiske turforslag på dansk og tysk

Heinrich Detering:
Andersen und andere –
Kleine dänisch-deutsche Kulturgeschichte Kiels

(Sonderveröffentlichung 51 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Boyens Verlag | Heide 2005 | 200 Seiten

ISBN 978-3-804211593
In der Geschäftsstelle zum Preis von 10,00 € (Nichtmitglieder 14,00 €) erhältlich. (Nur noch wenige Exemplare)

Band 37 – Kiel im neuen Jahrhundert

Beiträge zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Landeshauptstadt.

Diese Dokumentation einer gemeinsamen Vortragsreihe der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft und der Landeshauptstadt Kiel enthält folgende Beiträge: Wissenschaft und ihre gesellschaftliche Verantwortung – Entwicklungslinien und Perspektiven für die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Reinhard Demuth) / Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert – zurück zu den kleinen Schritten? (Stadtbaurat Ronald Klein-Knott) / Auf der Grenze: Skandinavische Dichter in Kiel (Prof. Dr. Heinrich Detering) / Schleswig-Holstein und der Ostseeraum – Erfahrungen des letzten Jahrzehnts und Entwicklungsperspektiven (Prof. Dr. Karin Peschel) / Kiel – Identität und Attraktivität als urbanes Entwicklungsproblem (Prof. Dr. Hermann Achenbach) / Wird Kiel wieder Kleinstadt? Die Zukunft der Landeshauptstadt im Lichte der Bevölkerungsentwicklung (Prof. Dr. Günter Endruweit) / Stadt im Wandel – Perspektiven für die Landeshauptstadt Kiel (Oberbürgermeister Norbert Gansel)

Brigitte Schauenburg (Hg.):
Kiel im neuen Jahrhundert. Beiträge zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Landeshauptstadt
(Sonderveröffentlichung 37 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Walter G. Mühlau Verlag | Kiel 2001 | 144 Seiten
ISBN 978-3-87559-086-4
In der Geschäftsstelle zum Preis von 10,00 € (Nichtmitglieder 15,00 €) erhältlich.