Band 28 – Kieler Stadt- und Marinebilder

150 Jahre Foto-Atelier Renard.

Das Atelier der Fotografendynastie Renard in Kiel besteht seit mehr als 170 Jahren und ist damit eines der ältesten Foto-Fachgeschäfte in der ganzen Welt. Dieses Buch erschien zum 150. Jahrestag des Ateliers . Es versammelt historische Aufnahmen aus fünf Generationen, die Zeugnis geben nicht nur von der Entstehung und Entwicklung des fotografischen Handwerks, sondern vor allem von der Geschichte der Stadt, ihrer Menschen und besonderer Ereignisse vor und nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Dabei spielt die Marine eine herausragende Rolle, die auch besonders gewürdigt wird.

Titel SV 028 Renard

Holger Behling (Hg.):
Kieler Stadt- und Marinebilder. 150 Jahre Foto-Atelier Renard
(Sonderveröffentlichung 28 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Wachholtz Verlag | Neumünster1993 | 136 Seiten
ISBN 978-3-529-02735-9
In der Geschäftsstelle zum Preis von 13,50 € erhältlich (Nichtmitglieder 20,00 €).

Band 25 – Kiel, die Deutschen und die See

Dokumentation eines internationalen Kolloquiums vom 13. – 15. Mai 1992 aus Anlass des 750. Jahrestages der Stadtgründung, das gemeinsam von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. und dem Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet wurde.

Das Buch ist außerdem erschienen als Beiheft 3 in der Reihe Historische Mitteilungen. Aus dem Inhalt:

  • Salewski, Michael: Deutschland als Seemacht
  • Epkenhans, Michael: Seemacht = Weltmacht
  • Düffer, Jost: Wilhelm II. und Adolf Hitler
  • Duppler, Jörg: Revisionismus oder Weltmachtstreben?
  • Rahn, Werner: Strategische Wechselwirkung zwischen Nord- und Ostseekriegführung im 19. und 20. Jahrhundert
  • Meyer-Höper, Hans-Jochen: Die Bundesmarine in der Ostsee
  • Herold, Klaus: Der Kieler Brandtaucher
  • Deist, Wilhelm: Kiel und die Marine im Ersten Weltkrieg
  • Glaeßer, Hans-Georg: Das Institut für Seeverkehr und Weltwirtschaft
  • Adelung, Dieter: Die Geschichte des Instituts für Meereskunde
  • Jenisch, Uwe: Maritime Wirtschaft
  • Gemzell, Carl-Axel: Handels- und Marinepolitik in Nordeuropa
  • Walle, Heinrich: Marinebauten in Kiel
  • Jensen, Jürgen: Schiffbau in Kiel. Planungen für ein Industriemuseum

Jürgen Jensen u.a.:
Kiel, die Deutschen und die See
(Sonderveröffentlichung 25 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Franz Steiner Verlag | Stuttgart 1992 | 253 Seiten
ISBN 978-3-515-06266-4
In der Geschäftsstelle zum Preis von 15,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 44,00 €)

Band 24 – Erinnerungen eines Kieler Journalisten 1920-1970

Die Autobiografie des Kieler Journalisten Karl Rickers spiegelt nicht nur aus unmittelbarem Erleben die vielfältige deutsche Geschichte vom Ende des Kaiserreiches über Weimarer Republik und Herrschaft des Nationalsozialismus  bis in das erste Vierteljahrhundert eines geteilten Deutschland. Sie bietet auch einen aufregenden Einblick in regionale Medienpolitik und Pressegeschichte in Kiel. Der 1905 geborene Rickers lernte an der Kieler Kunstgewerbeschule das Holzschnitzerhandwerk, fand seine geistige Heimat in der Jugendorganisation der Arbeiterbewegung und trat 1926 in die Redaktion der sozialdemokratischen Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung ein, deren Chefredakteur er nach dem Ende der NS-Herrschaft wurde. An diesem Modellfall zeigt er, welchen Bedingungen die Gründung und Existenz damaliger Regionalzeitungen unterlagen, und schildert aus der Erfahrung eines zentralen Akteurs an einem  charakteristischen Beispiel ihren Niedergang.

Karl Rickers:
Erinnerungen eines Kieler Journalisten 1920-1970
(Sonderveröffentlichung 24 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Wachholtz Verlag | Neumünster 1992 | 413 Seiten
ISBN 978-3-52902-723-5
In der Geschäftsstelle zum Preis von 16,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 25,00 €).

Band 17 – Dienstboten zur Kaiserzeit

Weibliches Hauspersonal in Kiel 1871 – 1918.

Bis vor wenigen Jahrzehnten kamen Frauen in der traditionellen Geschichtsschreibung kaum vor. Im allgemeinen, von Männern diktierten  Verständnis von Geschichte waren ihre Lebenssituationen, Leistungen, Erfahrungen irrelevant. Einzelne erlangten durch ihre Taten, Fähigkeiten oder Kenntnisse ein Männern vergleichbares öffentliches Ansehen und fanden Eingang in die Geschichte. Sie waren die Ausnahmen, die die Regel bestätigten. Die Autorin fand es an der Zeit, dies zu ändern. Ihre Untersuchung der Lebensverhältnisse weiblicher Dienstboten zur Kaiserzeit ist ein Ergebnis der sich damals entwickelnden Frauenforschung, die die Situation von Frauen als integralen Bestandteil von Gesellschaft und also auch von Geschichte versteht. “Frauen haben Geschichte ja nicht nur erlitten, sondern sie auch ‘gemacht’; sie haben ihre Verhaltensweisen und Rollen weitergegeben und damit stabilisiert. Insofern ist Frauengeschichte exemplarisch für eine kritische Geschichtsvermittlung: kritisch in dem Sinne, daß man erkennt, daß die Rolle der Frau auch durch das Verhalten der Frauen selbst festgelegt wurde.” Sie weist darauf hin, dass weibliche Dienstboten auch durch die Hausfrauen, ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen, unterdrückt wurden.

Marion Bejschowetz-Iserhoht:
Dienstboten zur Kaiserzeit. Weibliches Hauspersonal in Kiel 1871 – 1918
(Sonderveröffentlichung 17 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel | – Seiten
In der Geschäftsstelle zum Preis von 6,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 9,00 €)

Band 15 – Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung

Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2.

Drei Schriften aus der Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung sind in diesem Band neu herausgegeben und wieder zugänglich gemacht. Alle Autoren waren Augenzeugen. Wilhelm Brecour gehörte zu den führenden Kieler Sozialdemokraten der Kaiserzeit und Weimarer Republik; er hatte große Teile dessen, das er beschrieb, selbst miterlebt und -gestaltet. Lothar Popp, der die Kieler USPD leitete,  und der Marineangehörige Karl Artelt waren Protagonisten des Arbeiter- und Matrosenaufstandes in Kiel, der zur Revolution führte; beide folgten Gustav Noske im Vorsitz des Obersten Soldatenrats von Kiel. Bernhard Rausch redigierte bis 1918 die sozialdemokratische “Schleswig-Holsteinische Volkszeitung”. Als Gustav Noske Ende 1918 Kiel wieder verließ, ging Rausch mit ihm nach Berlin.

Inhalt:
*Wilhelm Brecour: Die sozialdemokratische Partei in Kiel (zuerst 1932)

*Bernhard Rausch: Am Springquell der Revolution (zuerst 1918)

*Lothar Popp / Karl Artelt: Ursprung und Entwicklung der Novemberrevolution 1918. Wie die deutsche Republik erstand (zuerst 1918)

Jürgen Jensen (Hg.):
Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung 
(Sonderveröffentlichung 15 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte – Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2)

Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel 1983 | 166 Seiten
Ohne ISBN
In der Geschäftsstelle zum Preis von 7,50 € erhältlich (Nichtmitglieder 10,00 €)

Band 11 – Reichsbesitz, Entmilitarisierung und Friedensindustrie

in Kiel nach dem Zweiten Weltkrieg.

Dieses Buch erwuchs aus einer größeren Untersuchung zum Problem von Kontinuität und Wandel in einer deutschen Großstadt seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, was sich eigentlich 1945 und danach verändert habe: Wie weit schwang das Pendel wieder in die Bahn ein, die nach dem Zurücktreten der Besatzungseinflüsse von der eigenen deutschen Entwicklung vorgegeben war?

Der Verfasser hat, wie er sagt, “vielen Augenzeugen für die freimütige und umfassende Schilderung ihrer Erlebnisse und ihrer Deutung der Kieler Geschichte zu danken”, darunter den Bürgermeistern Walter Breitenstein und Dr. Herbert Fuchs, Oberbürgermeister Dr. Hans Müthling, Flotillenadmiral Wolfgang Kähler, Wirtschaftsdezernent Otto Voß sowie den Fraktionsvorsitzenden Konteradmiral Günther Schubert (FDP) und Gustav Schatz (SPD). Er konnte wertvolle Aktenbestände der SPD sowie den Nachlass des Politologen Prof. Dr. Michael Freund heranziehen und erhielt vom amtierenden Oberbürgermeister Günther Bantzer uneingeschränkte Akteneinsicht.

Titelbild Sonderveröffentlichung 011 Grieser

Grieser, Helmut:
Reichsbesitz, Entmilitarisierung und Friedensindustrie in Kiel nach dem Zweiten Weltkrieg
(Sonderveröffentlichung 11 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte |  Kiel 1979 | 630 Seiten
Ohne ISBN
In der Geschäftsstelle zum Preis von 10,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 15,00 €)