Band 41 – Die Anfangsjahre der Kieler Hebbelschule

Ein Blick in die Kaiserzeit.

Nachdem 1861 – noch in dänischer Zeit – das Kieler Schulwesen neu geordnet worden war, fand bereits 1897 die Gründung der heutigen Hebbelschule statt. Sie feierte 2003 ihr “offizielles” einhundertjähriges Bestehen. Dieses Buch erzählt die frühe Geschichte der Schule, erläutert Hintergründe und stellt verantwortliche Personen, aber auch zahlreiche Mitglieder des Lehrkörpers sowie Schülerinnen und Schüler in Wort und Bild vor. Nicht zuletzt die Darstellung des Unterrichts ermöglicht einen tiefen kulturgeschichtlichen Blick in die Vergangenheit, der die Kaiserzeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges umfasst. Pläne und zeitgenössische Fotos illustrieren den Band.

Jürgen Plöger:
Die Anfangsjahre der Kieler Hebbelschule. Ein Blick in die Kaiserzeit
(Sonderveröffentlichung 41 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Ludwig Verlag | Kiel 2003 | 126 Seiten
ISBN 978-3-93359-842-7
In der Geschäftsstelle zum Preis von 8,00 € (Nichtmitglieder 11,50 €) erhältlich.

 

Band 25 – Kiel, die Deutschen und die See

Dokumentation eines internationalen Kolloquiums vom 13. – 15. Mai 1992 aus Anlass des 750. Jahrestages der Stadtgründung, gemeinsam veranstaltet von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. und dem Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Aus dem Inhalt:

Deutschland als Seemacht (Michael Salewski) / Seemacht = Weltmacht (Michael Epkenhans) / Wilhelm II. und Adolf Hitler (Jost Dülffer) / Revisionismus oder Weltmachtstreben? (Jörg Duppler) / Strategische Wechselwirkung zwischen Nord- und Ostseekriegführung im 19. und 20. Jahrhundert (Werner Rahn) / Die Bundesmarine in der Ostsee (Hans-Jochen Meyer-Höper) / Der Kieler Brandtaucher (Klaus Herold) / Kiel und die Marine im Ersten Weltkrieg (Wilhelm Deist) / Das Institut für Seeverkehr und Weltwirtschaft (Hans-Georg Glaeßer) / Die Geschichte des Instituts für Meereskunde (Dieter Adelung) / Maritime Wirtschaft (Uwe Jenisch) / Handels- und Marinepolitik in Nordeuropa (Carl-Axel Gemzell) / Marinebauten in Kiel (Heinrich Walle) / Schiffbau in Kiel. Planungen für ein Industriemuseum (Jürgen Jensen)

Jürgen Jensen u.a.:
Kiel, die Deutschen und die See
(Sonderveröffentlichung 25 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Franz Steiner Verlag | Stuttgart | – Seiten
ISBN 978-3-
In der Geschäftsstelle zum Preis von 15,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 44,00 €)

Band 17 – Dienstboten zur Kaiserzeit

Weibliches Hauspersonal in Kiel 1871 – 1918.

Bis vor wenigen Jahrzehnten kamen Frauen in der traditionellen Geschichtsschreibung kaum vor. Im allgemeinen, von Männern diktierten  Verständnis von Geschichte waren ihre Lebenssituationen, Leistungen, Erfahrungen irrelevant. Einzelne erlangten durch ihre Taten, Fähigkeiten oder Kenntnisse ein Männern vergleichbares öffentliches Ansehen und fanden Eingang in die Geschichte. Sie waren die Ausnahmen, die die Regel bestätigten. Die Autorin fand es an der Zeit, dies zu ändern. Ihre Untersuchung der Lebensverhältnisse weiblicher Dienstboten zur Kaiserzeit ist ein Ergebnis der sich damals entwickelnden Frauenforschung, die die Situation von Frauen als integralen Bestandteil von Gesellschaft und also auch von Geschichte versteht. “Frauen haben Geschichte ja nicht nur erlitten, sondern sie auch ‘gemacht’; sie haben ihre Verhaltensweisen und Rollen weitergegeben und damit stabilisiert. Insofern ist Frauengeschichte exemplarisch für eine kritische Geschichtsvermittlung: kritisch in dem Sinne, daß man erkennt, daß die Rolle der Frau auch durch das Verhalten der Frauen selbst festgelegt wurde.” Sie weist darauf hin, dass weibliche Dienstboten auch durch die Hausfrauen, ihre eigenen Geschlechtsgenossinnen, unterdrückt wurden.

Marion Bejschowetz-Iserhoht:
Dienstboten zur Kaiserzeit. Weibliches Hauspersonal in Kiel 1871 – 1918
(Sonderveröffentlichung 17 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel | – Seiten
In der Geschäftsstelle zum Preis von 6,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 9,00 €)

Band 15 – Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung

Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2.

Drei Schriften aus der Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung sind in diesem Band neu herausgegeben und wieder zugänglich gemacht. Alle Autoren waren Augenzeugen. Wilhelm Brecour gehörte zu den führenden Kieler Sozialdemokraten der Kaiserzeit und Weimarer Republik; er hatte große Teile dessen, das er beschrieb, selbst miterlebt und -gestaltet. Lothar Popp, der die Kieler USPD leitete,  und der Marineangehörige Karl Artelt waren Protagonisten des Arbeiter- und Matrosenaufstandes in Kiel, der zur Revolution führte; beide folgten Gustav Noske im Vorsitz des Obersten Soldatenrats von Kiel. Bernhard Rausch redigierte bis 1918 die sozialdemokratische “Schleswig-Holsteinische Volkszeitung”. Als Gustav Noske Ende 1918 Kiel wieder verließ, ging Rausch mit ihm nach Berlin.

Inhalt:
*Wilhelm Brecour: Die sozialdemokratische Partei in Kiel (zuerst 1932)

*Bernhard Rausch: Am Springquell der Revolution (zuerst 1918)

*Lothar Popp / Karl Artelt: Ursprung und Entwicklung der Novemberrevolution 1918. Wie die deutsche Republik erstand (zuerst 1918)

Jürgen Jensen (Hg.):
Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung 
(Sonderveröffentlichung 15 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte – Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2)

Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel 1983 | 166 Seiten
Ohne ISBN
In der Geschäftsstelle zum Preis von 7,50 € erhältlich (Nichtmitglieder 10,00 €)

Band 7 – Bevölkerung, Wirtschaft und Politik im kaiserlichen Kiel

Das vorliegende Buch schildert die Entwicklung einer modernen Großstadt im 19. Jahrhundert. Damit wurde ein Forschungsgegenstand aufgegriffen, der lange Zeit nicht oder nur unzulänglich bearbeitet worden war. Bis dahin hatte sich die stadtgeschichtliche Forschung hauptsächlich auf das Mittelalter konzentriert, mit zaghaften Vorstößen bis in die napoleonische Zeit hinein. Mit der Entwicklung der Städte während der Industrialisierung, in der sie die wesentlichen Strukturen ihres heutigen Erscheinungsbildes ausbildeten, beschäftigten sich fast ausschließlich Lokalchronisten, deren Werke sich meist in einer Aneinanderreihung herausragender Ereignisse erschöpften. Erst Mitte der 1950er Jahre begann die wissenschaftliche Erarbeitung der neuesten Stadtgeschichte, an die der Verfasser mit diesem Buch anknüpfte.  

Rüdiger Wenzel:
Bevölkerung, Wirtschaft und Politik im kaiserlichen Kiel
(Sonderveröffentlichung 7 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)

Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel | – Seiten
Ohne ISBN

In der Geschäftsstelle zum Preis von 7,50 € erhältlich (Nichtmitglieder 9,00 €).

Band 6 – Eine deutsche Jugend

Erinnerungen an Kiel und den Schwanenweg.
Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 2

Unveränderter Nachdruck von 1922

Geert Seelig:
Eine deutsche Jugend. Erinnerungen an Kiel und den Schwanenweg
(Sonderveröffentlichung 6 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel | – Seiten
Ohne ISBN

Leider vergriffen!