Band 57 – „Halte fest, was dir von allem übrigblieb“

100 Jahre Theater am Kleinen Kiel.

Dieses Buch versammelt fast 30 Beiträge – journalistische, wissenschaftliche, kulturpolitische sowie Beiträge von Bühnenkünstlern und -künstlerinnen und von Theaterbegeisterten. Es verschafft einen profunden Überblick über die Entwicklung des Kieler Theaterlebens im 20. Jahrhundert. Der Untertitel verweist dabei auf die Eröffnung des Stadttheaters als baugeschichtliches Datum sowie die Gründung der Städtischen Bühnen am 1. Oktober 1907. Die Autoren widmen sich dem Werk und der Wirkung jener Personen, die den „Organismus“ des Kieler Theaters belebt haben und beleben. Es würdigt Theaterleiter, Regisseure, Choreografen, Sänger und Schauspieler – zeitbedingt waren nur wenige Frauen darunter – und ihre wechselnden Themen, ihre unterschiedlichen Stile und Arbeitsweisen. Es geht ein auf kulturpolitische Zielsetzungen, auf die Ansprüche der Kritik und nicht zuletzt auf die Wertschätzung durch das Publikum. Dieses Netzwerk in seiner Vielfalt darzustellen, ist Hauptziel dieser Publikation.

Ole Hruschka (Hg.):
„Halte fest, was dir von allem übrigblieb“. 100 Jahre Theater am Kleinen Kiel
(Sonderveröffentlichung 57 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Ludwig Verlag | Kiel 2007 | 232 Seiten
ISBN 978-3-937719627
In der Geschäftsstelle zum Preis von 17,00 € (Nichtmitglieder 22,80 €) erhältlich.

Band 55 – Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten

Die “Kieler Lebensläufe” stellen Menschen vor, die in den vergangenen sechs Jahrhunderten in Kiel geboren wurden oder gelebt haben und hier oder außerhalb in Wirtschaft und Politik, auf kulturellem oder wissenschaftlichem Gebiet besonders hervorgetreten sind. In den unterschiedlichen Biographien, die aus dem umfangreichen Bestand des “Biographischen Lexikons für Schleswig-Holstein und Lübeck” ausgewählt sind, wird auf eine ganz besondere Weise die Geschichte Kiels lebendig.

Die Auswahl ist nicht beliebig; es werden möglichst alle Berufe und Epochen berücksichtigt. Dass in Kiel Universitätsangehörige einen großen Anteil ausmachen und die Politik gut vertreten ist, liegt auf der Hand. Doch finden sich überraschend viele bildende Künstler, Architekten und Ingenieure; auch die Zahl der Unternehmer ist nicht gering. Der besonders guten Quellenüberlieferung ist die Häufung von Lebensabrissen aus dem 19. und aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zuzuschreiben, dem Geist der abgebildeten Zeiten der Umstand, dass Frauen deutlich in der Minderzahl sind.

Hans-F. Rothert (Hg.):
Kieler Lebensläufe aus sechs Jahrhunderten
(Sonderveröffentlichung 55 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Wachholtz Verlag | Neumünster 2006 | 416 Seiten

ISBN 978-3-529-02749-9
In der Geschäftsstelle zum Preis von 20,00 € erhältlich (Nichtmitglieder 29,00 €) 
(Nur noch wenige Exemplare.)

Band 33 – Von der Kaiserkrone zum CinemaxX

Die Geschichte der Kieler Filmtheater.

Mit großer Sorgfalt und Genauigkeit hat Horst Reimers, selbst passionierter Cineast, die Geschichte der Kieler Lichtspielhäuser von ihren Anfängen bis zum Jahr 2000 erforscht und dargestellt. Wie in einer traditionellen Vorstellung mit Werbung, Kulturfilm, Wochenschau, Pause und Hauptfilm läuft in diesem Buch die „Programmfolge“ der Kinogeschichte von 1896 bis zur neuen Jahrtausendwende ab. Viele vertraute Anzeigen und Bilder aus den Kieler Filmtheatern – von A wie American Theatre bis W wie Weltspiegel – werden beim Lesen ins Gedächtnis gerufen, unbekannte neu entdeckt. Es werden Erinnerungen an Filme wach, die alle gesehen haben, und es wird deutlich, wie vielfältig, informativ und bemerkenswert die Kieler Kinogeschichte als Teil der Stadt- und Kulturgeschichte ist.

Horst Reimers:
Von der Kaiserkrone zum CinemaxX. Die Geschichte der Kieler Filmtheater
(Sonderveröffentlichung 33 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Husum Verlag | Husum 1999 | 478 Seiten
ISBN 978-3-88042-916-1
In der Geschäftsstelle zum Preis von 15,00 € (Nichtmitglieder 25,00 €) erhältlich.

Band 21 – Julie Michaelis: Familienerinnerungen

Ein Kieler Musenhof im Vormärz (Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 4).

Was mag es rechtfertigen, ein vor annähernd hundert Jahren anonym erschienenes Buch, “als Handschrift gedruckt”, zudem mit dem ausdrücklichen Vermerk, es sei für weitere Kreise nicht bestimmt, nun einer jüngeren Generation noch einmal zugänglich zu machen? Schließlich war doch Julie Michaelis keine berühmte Frau wie ihre Tante Karoline Michaelis, verheiratete Schlegel, verheiratete Schelling, oder wie ihre Freundin, die Klaviervirtuosin Clara Schumann. Doch gewiss war sie eine bemerkenswerte Frau, bedeutend in ihrer Ausstrahlung als Freundin, Gattin, Mutter, Vertraute und Ratgeberin. Ihr Leben umfasste nahezu das ganze 19. Jahrhundert. Bühne dieses langen Lebens war fast ausschließlich die Stadt Kiel. Zunächst noch eher eine beschauliche Küstenstadt mit kleiner Landesuniversität am agrarisch bestimmten südlichsten Zipfel des dänischen Gesamtstaats, zum Ende hin eine turbulent wachsende Marinestadt in der nördlichsten Provinz des Deutschen Reiches.

In zweierlei Hinsicht sind diese Erinnerungen für uns wertvoll: Sie lassen uns teilhaben an einem reichen Familienleben im Auf und Ab eines Jahrhunderts, und sie erlauben Begegnungen mit Persönlichkeiten, die im weiteren Verlauf ihres Lebens ein wenig zu der damaligen herausgehobenen Bedeutung unseres Landes beigetragen haben.

Adolf Michaelis / Julie Michaelis:
Familienerinnerungen. Ein Kieler Musenhof im Vormärz

(Sonderveröffentlichung 21 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte – Reprints zur Kieler Stadtgeschichte Band 4)
Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte | Kiel 1988 | 195 Seiten
Ohne ISBN
In der Geschäftsstelle zum Preis von 12,50 € (Nichtmitglieder 16,00 €) erhältlich.