Deutsche Marineoffiziere begründen weltgrößtes Segelereignis
Die Geschichte der Kieler Woche begann nicht mit einem großen Plan, sondern mit der Begeisterung einiger weniger Segler. Als der Marineingenieur Hermann Saefkow im Jahr 1880 nach Kiel versetzt wurde, brachte er seine Yacht „Anna“ mit an die Förde. Gemeinsam mit dem Schiffbauingenieur Carl Busley und dem Marineoffizier Lüder Arenhold gehörte er zu einem kleinen Kreis segelbegeisterter Männer, die das Regattasegeln in Kiel fördern wollten. Am 1. September 1881 organisierten sie eine bescheidene Wettfahrt auf der Kieler Förde. Lediglich vier zivile Yachten gingen an den Start.
Niemand konnte damals ahnen, dass dieses Ereignis den Grundstein für die spätere Kieler Woche legen würde. Entscheidend war nämlich nicht die Größe der Regatta, sondern die Aufmerksamkeit, die sie erregte. Unter den Beobachtern befanden sich Vertreter des Norddeutschen Regatta-Vereins aus Hamburg. Sie erkannten das Potenzial des Reviers und der Kieler Initiative und nahmen Kontakt zu den Organisatoren auf.
Davon und von anderen Begebenheiten rund um die Kieler Woche erzählt Wolfgang Gottschalk in seinem Vortrag am Dienstag, 23.06.26, 15.00 Uhr – 16.30 Uhr, im Pop Up Pavillon an Alten Markt.