Band 39 – Deutsche Marinemalerei 1830 – 2000

Die Marinemalerei fand seit den späten 1970er Jahren in Deutschland steigende Beachtung, die nicht nur, aber auch mit der Gründung des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven zusammenhing. Eine Vielzahl von Sonderausstellungen und wissenschaftlichen Publikationen zum Leben und Werk deutscher Marinemaler führte auch in anderen norddeutschen Städten und bei Privatsammlern zur verstärkten Hinwendung zu diesem Genre, das sich seit etwa 1830 auch in Deutschland von der Landschaftsmalerei emanzipierte. Seine Entwicklung zu einer eigenständigen Gattung hing von bestimmten politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ab. Wenngleich die Marinemalerei ihren absoluten Höhepunkt in der Kaiserzeit hatte, so hat sie sich doch unter gewandelten Verhältnissen ihre Eigenständigkeit bis heute bewahrt.

Der Autor stellt die Epoche der deutschen Marinemalerei von 1830 bis 2000 dar und setzt damit den wissenschaftlichen Diskurs zum Thema fort. Bildtafeln mit Schiffsdarstellungen in Meeres- und Küstenlandschaften, aus der maritimen Arbeitswelt und der militärischen Ereignismalerei veranschaulichen seine Ausführungen.

Lars U. Scholl:
Deutsche Marinemalerei 1830 – 2000
(Sonderveröffentlichung 39 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte)
Maren Knauß Verlag | Helgoland 2002 | 104 Seiten
ISBN 978-3-3926151179
In der Geschäftsstelle zum Preis von 17,50 € (Nichtmitglieder 25,00 €) erhältlich.